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ſo wäre mir jedes Mittel, um dieſe Schändlichkeit zu verhindern, gut.“
„Was hat er Dir geantwortet?“
„Er hat ſich Anfangs, mit trockenem Auge, ganz verſchloſſen benommen . . . Eine kurze Zeit ſchien er mir jedoch bei meinen Worten bewegt zu ſein .. dann wurde er wieder frech, ſpöttiſch, und in dieſem Moment haſt Du nach mir gefragt.“
„Und wohin iſt er dann gegangen?“
„Ich habe ihn beinahe gezwungen, in dieſes Zim⸗ mer einzutreten, deſſen Thüre ich ſchloß; dann, als ich Deine Zuſammenkunft mit Frau von Bourgueil vernahm, kehrte ich dahin zurück, in der Abſicht, Delmare in ein Zimmer neben meinem Schlafzimmer zu führen, um dort meine Unterredung mit ihm fortzuſetzen. Er ſollte nicht im Stande ſein, Dein Geſpräch mit Frau von Bourgueil zu hören.“
„Nun?“
„Ich hatte vergeſſen, daß mein Zimmer im Erd⸗ geſchoß liegt und auf den Garten geht, und als ich zurückkam . . .“
„War er verſchwunden?“
„Leider.“
„Ah! Maurice, dieſe Trockenheit des Herzens, dieſe Flucht . . ſchlimme Symptome!“
„Ich glaube es.“
„In jedem Fall ſiehſt Du, daß mich Pietri in dieſer Hinſicht nicht täuſchte. Und, mein Gott! in welcher Abſicht ſollte er mich auch täuſchen? Ach! Maurice, wenn ich den Beſorgniſſen, von denen ich ge⸗ martert werde, den Schmerz, an dieſem alten Diener zu zweifeln, beifügen müßte, ſiehe, das wäre zu viel! An ihm zweifeln, der mir ſtets ſo treu gedient hat, an ihm, dem ich, ſo zu ſagen, das Glück meiner Tochter verdanke „„
„Wie!“ rief der Major mit einem tiefen Erſtau⸗ nen, „das Glück Deiner Tochter verdankſt Du Pietri?“


