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„Erlauben Sie, mein lieber Herr, Sie haben mich unterbrochen; ich ſagte zu ihm: „„Sie haben durchaus nichts vom Herrn General Roland zu fordern; doch wenn Ihre Behauptung wahr iſt, wenn Sie wirklich der Theilnahme würdig ſind, ſo bezweifle ich nicht, daß Sie der Herr General unterſtützen wird.““
„Und was antwortete er hierauf?“
„Er wolle kein Almoſen und ſei überdies ent⸗ ſchloſſen, Sie in Ihrem Hauſe aufzuſuchen, um durch ſich ſelbſt Ihre Gefühle in Beziehung auf ihn zu beur⸗ theilen.“
„Er! in mein Haus kommen! meine Frau oder meine Tochter der Widerwärtigkeit ausſetzen, mit ihm zuſammenzutreffen! Nein, nein! um keinen Preis! niemals!“
„Ich habe ſogleich das Gefährliche dieſer Drohung begriffen, mein lieber Herr, und zwar um ſo mehr, als mir dieſer Burſche von einer heftigen ... und ent⸗ ſchloſſenen Natur zu ſein ſchien; ich habe ihm auch ins Gewiſſen geſprochen und ihn zur Vernunft zu brin⸗ gen geſucht. Leider war Alles vergebens; wir brachten ſo wohl eine Stunde mit Erörterungen unter den Ar⸗ caden der Rue de Rivoli zu; als ich endlich ſah, daß ich ihn zu nichts bewegen konnte, verließ ich den jungen Mann.“
„Und wo wohnt er?“
„Er hat ſich durchaus geweigert, mir ſeine Adreſſe zu geben, mit dem Beifügen, wenn man ihn auf das Aeußerſte kreibe, ſo werde man nur zu bald ſeine Adreſſe erfahren.“
„Ah! Maurice,“ rief der Graf mit ſchmerzlichem Ton, „Du ſiehſt es, das Verhängniß verfolgt mich!“
Abwechſelnd mit dem Argwohn und dem Ver⸗ trauen kämpfend, hatte der Major Pietri mit tiefer Aufmerkſamkeit angehört; er ſagte zu ihm, indem er dem General durch ein Zeichen bedeutete, er möge weiter hören;


