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„Ah! mein Herr, für mich, für meine Tochier, würde ich Ihnen zu ewigem Danke verpflichtet ſein.“ „Leider, Madame, kann ich Ihnen noch für nichts ſtehen; es iſt möglich, daß es mir gelingt, und ich werde wenigſtens Alles zu dieſem Zwecke anwenden.“
Plötzlich klopfte die Dienerin des Majors an die Thüre und rief:
„Herr! „ Herr
„Was gibt es?“ fragte der Major, indem er ſich der Thüre näherte; „ich hatte Ihnen förmlich verboten, Jemand anzunehmen.“
„Es iſt wahr, Herr,“ erwiederte die Dienerin, im⸗ mer von außen; „doch es handelt ſich um etwas, was keinen Aufſchub leidet . . Ein Mann iſt da „. er hat mich im Namen Ihrer Freundſchaft für den Ge⸗ neral Roland beſchworen, Sie zu benachrichtigen.“
„Wer iſt dieſer Mann,“ ſagte lebhaft der Major, ſein Name?“
„Herr Pietri,“ antwortete die Stimme der Dienerin; „er iſt der Vertraute des Herrn Generals.“
„Pietri! „„ rief der General; „ah! es muß in der That eine wichtige Sache betreffen, ſonſt würde dieſer getreue Diener nicht kommen.“
„Pietri hier!“ ſagte der Major beiſeit; „iſt dies der höchſte Grad von Gewandtheit und Frechheit „ oder ſollte ich mich über ihn täuſchen!!“
„Mein Herr,“ ſprach Frau von Bourgueil ängſtlich zum General, „die Stunde drängt und wenn ich von dieſem Menſchen geſehen würde . 4
„Fürchten Sie nichts in dieſer Hinſicht, Madame,“ erwiederte der Major. „Während Sie durch das Vor⸗ zimmer weggehen, bleibe ich mit Pietri in einer benach⸗ barten Stube, von wo aus er Sie nicht ſehen kann.“ Und er rief der Dienerin durch die Thüre zu: 3
„Laſſen Sie dieſen Mann in das Speiſezimmer ein⸗ treten, ich komme ſogleich.“ Dann ſich an Frau von Bourgueil wendend:


