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rufen will . . Du ſiehſt die Folgen hievon vorher. Was iſt nun zu thun?“
„Madame,“ ſprach der Major nachdenkend, „Sie wiſſen nicht, durch welches Mittel Herr von Bourgueil ſich dieſe Einladung verſchafft hat?“
„Nein, mein Herr.“
„Und Du weißt gewiß, daß Deine Frau, welche in der Geſellſchaft mit Frau von Bourgueil in einiger Verbindung geſtanden iſt, ſie nicht eingeladen hat?“
„Ich bin deſſen ſicher; aus tauſend Gründen würde es mir meine Frau geſagt haben.“
„Wer iſt bei Dir beauftragt, die Einladungskarten auszufüllen und zu verſchicken?“
„Pietri.“
„Pietri!“ rief der Major bebend. „Abermals . er .
„Was willſt Du damit ſagen? ..
„Ich glaube nun zu errathen, wie Herr von Bour⸗ gueil eine Einladung erhalten hat.“
Und nachdem er lange nachgedacht hatte, während ihn der General Roland und Frau von Bourgueil mit ängſtlicher Erwartung anſchauten, ſprach der Major:
„Bon zwei Dingen eines: Entweder will Herr vvn Bourgueil einen gräßlichen Scandal in Deinem Hauſe machen, oder er will nur die Dame und ihre Tochter dahinführen, um ſie in einer von jenen ausgeſuchten Bosheiten, welche ſeine andere Natur ſind, in Deine unmittelbare Nähe zu bringen.“
„Er kann nur die eine von dieſen beiden Abſichten haben, davon ſind Frau von Bourgueil und ich feſt überzeugt.“
„Um alſo jedem Ereigniſſe zu begegnen, darf Herr von Bourgueil dem morgigen Feſte nicht beiwohnen; hiefür gibt es, glaube ich, ein Mittel, und ich werde es anwenden.“
„Oh! Maurice, Du wäreſt unſer Retter.“


