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„Und die Stunde drängt „. Ich kann nicht zu lange von Hauſe abweſend bleiben, weil ich nicht in meinem Wagen ausgefahren bin.“
„Ah! wie Sie, habe ich den Kopf verloren! Wozu können wir uns entſchließen?“
Nach kurzem Nachdenken ſagte der General zu Frau von Bourgueil:
„Wir ſind hier bei meinem beſten, bei meinem älte⸗ ſten Freund.“
„Ja . beim Major Maurice.“
„Vor zwanzig Jahren war er, wie Herr von Bour⸗ gueil, Zeuge jenes gräßlichen Duells mit Herrn Del⸗ mare; er weiß alſo Alles, was Sie betrifft, Sie und mich; er iſt da. Erlauben Sie mir, ihn zu rufenz er iſt ein Mann von kaltem Blut, von ſicherem Rath und Entſchloſſenheit. Da er nicht wie wir tauſend verſchie⸗ denartigen Gemüthsbewegungen preisgegeben iſt, ſo wird uns ſein Rath vielleicht erleichtern.“
„Es ſei, Herr Maurice iſt ein Mann von Ehre. Rufen Sie ihn! Um des Himmels willen, verlaſſen Sie mich nicht!“
Der General Roland lief ſogleich an das Schlaf⸗ zimmer des Majors, wo dieſer Adalbert Delmare hatte wiederfinden müſſen, klopfte an und rief:
„Maurice! Maurice!“
Beim erſten Ruf kam der Major bleich und ſicht⸗ bar bewegt heraus.
„Mein Freund,“ ſprach der General, „Frau von Bourgueil und ich verlieren den Kopf; ich weiß nicht, welches Unglück uns bedroht. Herr von Bourgueil hat, ohne mein Wiſſen, eine Einladung auf das morgende Feſt bei mir erhalten oder ſich verſchafft; er will ſeine Frau und ſeine Tochter nöthigen, ihn zu begleiten, und er vermag dies. . . In welcher Abſicht, iſt uns nicht bekannt; doch es iſt leicht möglich, daß er in meinem Hauſe vor ganz Paris einen furchtbaren Scandal hervor⸗


