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nur beweiſen, wie ſehr ich das Böſe bereue, das ich gethan habe. Oh! ich ſchwöre es Ihnen, inmitten dieſer Familienfreuden, welche jetzt mein einziges Leben bilden, nagte es oft, ſehr oft an meinem Herzen, wenn ich Sie bleich und traurig in der Geſellſchaft ſah, in welche man Sie ſchleppte .. . Doch ich wußte nichts von Ihren täglichen Qualen, die mich ſchon im Gedan⸗ ken für Sie und dieſes unglückliche Kind, das auch meine Tochter iſt, in Verzweiflung bringen . Wenn Sie wüßten, wie oft meine Blicke voll Bangigkeit auf ihrem ſanften Geſicht verweilten, wie mein Herz ſchlug, mit welcher Bitterkeit ich mir ſagte: Ich werde nie für ſie etwas Anderes als ein Fremder . ein Unbe⸗ kannter ſein!“
„ „Und glauben Sie,“ verſetzte Frau von Bourgueil, ohne daß ſie ihre Thränen zurückzuhalten vermochte, „glauben Sie, wenn ich Sie verſtohlen Ihr Kind an⸗ ſchauen ſah, habe ich nicht auch gelitten?“
„Ich weiß, meine Schmerzen ſind nichts gegen die Ihrigen, die ich allein verurſacht habe „. Ich flehe Sie auch an, ſagen Sie, daß Sie an meine Reue glau⸗ ben, ſagen Sie, daß Sie mir verzeihen.“
„Ja, ich verzeihe Ihnen, ich habe Ihnen immer verziehen . . . Ich bin überzeugt, daß Sie vor zwanzig Jahren, wenn Sie trotz Ihres Leichtſinns hätten vor⸗ herſehen können, was ich leiden ſollte, eine ſtrafbare Schwäche nicht mißbraucht oder das Leben der Ergeben⸗ heit, das ich Ihnen anbot, angenommen haben würden. Hören Sie, da das Verhängniß uns ohne Zweifel zum letzten Mal zuſammenführt, ſo will ich, muß ich Ihnen ſagen, daß Sie ſeit Ihrer Verheirathung meine Achtung gewonnen haben „. Ich ſpreche nicht von Ihrem Kriegsruhm, von der hohen Stellung, die Sie Ihren Dienſten zu verdanken haben. Nein, dieſer Ruhm, dieſe glücklichen Erfolge Ihrer Laufbahn rühren mich nicht. . Doch tief, tief hat es mich gerührt, als ich er⸗ fuhr, wie ſehr Sie Ihre Frau lieben, welche ſo würdig,


