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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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originell: Du biſt einer der beſten Officiere, die ich kenne, und Du verabſcheuſt die Schlacht . . . Du biſt ſehr beredt, wenn Du gegen den Krieg, gegen ſein Un⸗ gemach, gegen das Blut, das er koſtet, ſprichſt. Und dennoch kenne ich Niemand, der einen Angriff macht, einen Poſten nimmt wie Du. Ich habe Dich bei Leip⸗ zig, bei Lützen und im franzöſiſchen Feldzug bei Mont⸗ mirail, bei Ligny, bei Waterlov geſehen. Oh! mein armer Maurice, wenn Du nicht ein Wolf, ein Leute⸗ ſcheuer, ein Philoſoph, ein Kopfhänger geweſen wäreſt, der an die Träume, an die Ahnungen und andere deutſche Poſſen glaubt, in die Du Dich während unſerer Feld⸗ züge in Deutſchland verbiſſen haſt, Du hätteſt müſſen vor mir zum Oberſten ernannt werden, und Du wurdeſt erſt bei Waterlvo Major. .. Du ſiehſt, daß ich Dich mit der Wahrheit nicht verſchone.“

„Du kennſt auch meine Aufrichtigkeit, mein lieber Adalbert. Erinnerſt Du Dich unſerer langen Diseuſ⸗ ſionen am Feuer des Bivouae? Denn man kann un⸗ möglich zwei Freunde ſich zu, beinahe in allen Dingen, entgegengeſetzteren Principien bekennen ſehen.“

„Was beweiſt das? die Unerſchütterlichkeit unſerer Freundſchaft? Ah! ſage mir, da Du auf Deine Pläne, Dich zurückzuziehen und in Egypten zu coloniſiren, ver⸗ zichtet haſt; was willſt Du thun?“

„Ich weiß es noch nicht, Einige von unſern Waffen⸗

Prüdern haben, wie ich höre, den Plan, nach Texas zu

gehen.“

„Maurice! . „abermals Dich verbannen! .

„Ich ziehe die Verbannung dem, was ich hier ſehe, vor.“

„Doch dieſe Reiſe iſt nicht klein .. Du bleibſt wenigſtens einige Zeit in Paris?“

„So kurz als möglich!“

„Es ſei Doch es verſteht ſich, dieſe Zeit bringſt Du bei mir zu?“