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„„Nun, Ihr Räuber von Buonapartiſten, die Ihr ſeid, beleidigt Ihr die Emigration, die Royaliſten und die braven, fremden Ofſiciere; Ihr ſeid zu ſechs, wir find zu ſechs; es muß Blut fließen, viel Blut, um dieſe Be⸗ leidigung abzuwaſchen.“
„„Eine wahre Lauge,“ erwiederte Broſſard mit ſei⸗ nem plumpen Gelächter und ſeinem Kaſernenwitz. „„Ah!““ ſetzte er hinzu, „„wo werden wir unſere Flohe holen?““ „„Im Garten meines Hauſes,““ antwortete Loſtange; „„das wird uns keine Mühe machen. Ich wohne in der ällée des Veuves*). Dies denjenigen von Ihnen zur Nachricht, welche verheirathet ſind, meine Herren.““ „„Alle Wetter!““ ruft der dicke Broſſard, ſich hinter dem Ohr kratzend, „wenn Sie uns umbrächten wie Hühner, ſo wäre das mißlich für Madame Don⸗Don, welche ſchon Witwe von zwei Domherren iſt. Doch gleichviel, ich wage es; nur erkläre ich Euch Eines, nämlich daß Ihr Alle, ſo viel Ihr Euerer ſein möget, nicht die Ehre eines Degenſtichs werth ſeid, und daß ich . mich mit mei⸗ nem Bratſpieß ſchlage.““
„Nur dieſer Burſche hat ſolche Ideen!“
„Du glaubſt, er habe geſcherzt? keines Wegs!“
„Wie?“
„Man konnte ihn nicht von dieſer Idee abbringen, und er hat ſich geſchlagen
„Auf den Spieß vielleicht?“
„Ja und zwar ſehr gut vor zwei Stun⸗ den, mit einem großen Teufel von einem öſterreichiſchen Uhlanen⸗Officier, mit dem, obgleich er auf deutſche Ma⸗ nier focht, nicht gut umzugehen war.“
„Im Ernſte, Broſſard, mit ſeinem Bratſpieß?“
„Hat geſtoßen wie ein Gott und dabei gelacht wie ein Buckeliger; er ſagte bei jedem Gang: „„Ich will ihn ſpießen, ich werde ihn ſpießen,““ und am Ende hat er den Oeſterreicher weit ausfallend buchſtählich ge⸗
*) Witwen⸗Allée.


