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„Er ſelbſt. Er war unbezahlbar, denn er ſah aus wie ein Elephant, der den Marquis ſpielt. Man mußte ihn auf ſeinen dicken Beinen pirouettiren und, beim Henker! ſeinen Hut unter den Arm werfen ſehen, abge⸗ ſehen davon, daß er als Degen einen Bratſpieß hatte.“
„Und ein St. Ludwigs⸗Kreuz unten am Rücken. Einer von meinen Nachbarn, der auf einen Stuhl ge⸗ ſtiegen war, erzählte Euren Einzug bei Tortoni . Was für einen ſonderbaren Einfall hattet Ihr denn da?“
„Stelle Dir vor, Maurice, daß Tortoni der Sam⸗ melplatz der Exaltirteſten von den ehemaligen königlichen Freiwilligen iſt; ſchwarze, graue, rothe Musketiere und andere Vorzimmer⸗Soldaten, die nie ein anderes Feuer, als das des Salon der Tuilerien geſehen haben, finden ſich dort ein. Verſtärkt durch eine große Anzahl frem⸗ der Officiere, ziehen dieſe Weißſchnäbel täglich gegen uns Soldaten des Kaiſerreichs los, behandeln uns als Banditen, als Räuber von der Loire, und beehren uns mit noch ganz anderen königlichen Titeln. Da verabre⸗ den wir den Dir bekannten Scherz, um dieſe Pekins *) zu bitten, uns ihre Impertinenzen von Angeſicht zu An⸗ geſicht zu wiederholen.“
„War bei Tortoni nicht ein gewiſſer Loſtange, ein großer Duellant?“
„Der Henker der Branſeköpfe wäre gegen ihn ein Lamm, wie man ſagt . . . Zum Glück empfängt er mich auf der Freitreppe des Kaffeehauſes. „„Der Fa⸗ ſching iſt vorbei,““ ſagt er zu mir, „die Masken dür⸗ fen hier nicht herein.““ „„Ohne Zweifel, weil ſie den Weißſchnäbeln Angſt machen!““ erwiedere ich. Und da er, während er ſprach, mit einem Stöckchen geſticulirte, was mich ungeduldig machte, ſo breche ich das Stöck⸗ chen entzwei und werfe es ihm vor die Füße. „Mein Herr,““ ruft er, „Sie beſchimpfen mich!““ „„Das iſt
möglich; doch treten wir in das Kaffeehaus ein, dann
*) Eigentlich Spottname der Civiliſten.


