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gen mein Herz . ich will lieber ein Schauſpiel flie⸗ hen, das mich empört.“
„Und ich! glaubſt Du denn, ich ſei unempfindlich für die vorübergehende Demüthigung Frankreichs? Nein, bei Gott!. und heute erſt
Dann ſich unterbrechend, um ein Gelächter aufzu⸗ ſchlagen, ſetzte der Oberſt hinzu:
„Doch ich bedenke! ich muß Dir verrückt vor⸗ kommen. Was ſagſt Du zu meiner Friſur und mei⸗ ner Uniform, wie? Erkennſt Du den Oberſten des Er⸗4ten Huſaren dieſes ausgezeichneten Regiments, das immer ſo tüchtig geſchnürt, wie wir ſagten?“
„Ich wußte von dieſer Tollheit.“
„Wie, wer hat es Dir geſagt?“
„Vorhin, als ich aus der Diligence ausſtieg und über das Boulevard de Gand ging . ..
„Du warſt dort?“
„Unter den Neugierigen . . . doch ich konnte von meinem Platze aus nichts ſehen; die Menge war zu gedrängt .. Durch Zufall hörte ich Deinen Namen ausſprechen .
„Und Du biſt nicht zu uns gekommen?“
„Ich ahnte, die Sache würde eine ernſtere Wendung nehmen, und wollte Dich aufſuchen als „
„Als?“
Die Züge des Majors nahmen einen ſchmerzlichen Ausdruck an, und er fügte bei:
„Ich werde Dir das ſpäter ſagen Doch Deine Begleiter waren ohne Zweifel von unſeren alten Ka⸗ meraden vom Heere?“
„Bei Gott!. lauter Alte: Raimond, Eroberſt von 2ten Lanciers; die zwei Brüder Morin vom Sten Dragoner; Saint⸗Marceau, ehemaliger Ordonnanzoffi⸗ cier des Kaiſers, und endlich als Krone „„ der dicke Broſſard.“
„Broſſard von den Küraſſieren der kaiſerlichen Garde ?“


