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aufathmend; und er fügte mit ſich ſelbſt ſprechend bei: „Ah! dieſe ſeltſamen Ahnungen waren eitel . .. und dennoch ..5
Nachdem er einen Augenblick geſchwiegen und nach⸗ gedacht hatte, ſprach er zum Kammerdiener:
„Nun, da ich über Adalbert beruhigt bin, guten Morgen, mein lieber Pietri.“
Und Maurice reichte ihm herzlich die Hand.
„Herr Major,“ erwiederte Pietri, der es aus Ehr⸗ furcht nicht wagte, die Hand zu nehmen, die ihm der Officier reichte, „ich verdiene nicht .. .“
„Wie! Sie verdienen nicht, daß meine Hand die Ihrige drückt? Ay! Pietri . . werde ich je ver⸗ geſſen, daß ohne Ihren Muth, ohne Ihre Ergebenheit Adalbert, mein beſter Freund, im vorigen Jahre in der Schlacht bei Waterloo geblieben wäre....
„Herr Major, ich habe mich als treuer Diener benommen und nicht mehr.“
„Nicht mehr? Und die zwei Lanzenſtiche, die Sie erhielten, als Sie Ihren Herrn durch die Leichenhaufen aufſuchten, von wo Sie ihn halbtodt, mit Wunden be⸗ deckt und ſein Blut verlierend, hervor zogen, während es mir kaum beſſer ging!.. Ah! Pietri, Ihre Hand, dieſe brave, biedere Hand, welche, Adalbert rettend, mir einen Freund, einen Bruder zurückgegeben hat!“
Diesmal weigerte ſich Pietri nicht mehr, die Hand zu e die ihm der Major reichte, und er fagte zu ihm:
„Wie glücklich und erſtaunt wird mein Herr ſein, wenn er Sie ſieht, Herr Major. Noch vor wenigen Tagen wunderte und betrübte er ſich, daß er keine Nach⸗ richten von Ihnen erhielt... Das Klima Aegyptens ſoll oft ſo ungeſund ſein!“
„Nicht eine Geſundheitsrückſicht hat mich bewogen, Aegypten zu verlaſſen, mein guter Pietri. .. Doch ſpre⸗ chen wir von Adalbert... Wie geht es ihm? Seine letzten Wunden haben ſich nicht wieder geöffnet?“


