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„Ich weiß es nicht, Herr Pietri. Jacques hat mir nur Folgendes erzählt: der Herr Oberſt iſt, als er von Tortoni herauskam, in den Wagen geſtiegen mit dem dicken Commandanten Broſſard, der verkleidet war wie er, mit einem öſterreichiſchen Officier und einem großen, blonden, bürgerlich gekleideten Herrn. Der
Oberſt hat dem Kutſcher durch Jacques befehlen laſſen,
vor der Madeleine zu halten.“
„Und dann iſt Jacques hierher gekommen und hat von mir die Degen verlangt; ich weiß das. Weiter?“
„Sodann, Herr Pietri, als Jacques die Degen gebracht hatte, iſt der Wagen wieder weggefahren und hat am Anfang der Allee des Veuves, in den Champs⸗ Elyſées, angehalten. Dort ſind der Oberſt und die an⸗ dern Perſonen ausgeſtiegen; der große blonde Herr hat an der Thüre eines mit einem Garten umgebenen Hauſes geläutet; der Oberſt und die Andern ſind ein⸗
getreten. Zehn Minuten ſpäter kamen noch zwei Wa⸗
gen und diejenigen, welche darin ſaßen, traten eben⸗ falls in das Haus der Allee des Veuves ein. Nach einer ſtarken Viertelſtunde rief ein Mann, der aus dieſem Hauſe heraus kam, dem Bedienten des Oberſten Roland. Jacques lief hinzu. Man führte ihn in ein Zimmer, wo er den Oberſten fand. Dieſer gab ihm die Degen und ſagte zu ihm: „„Herr von Saint⸗Marceau wird mich nach Hauſe fahren. Du gehſt mit dem Wagen ab. Nimm die Degen mit und gib dieſes Billet bei Herrn von Bourgueil, Rue Royale, ab.““ Das hat Jacques ſodann gethan, Herr Pietri. Nur, da heute das Na⸗ mensfeſt des Herrn Oberſten iſt, haben Jacques und der Kutſcher, nachdem der Brief abgegeben war, an der Ecke der Rue Royale angehalten, um auf dem Bock eine Flaſche auf die Geſundheit des Herrn Oberſten zu trinken. Deshalb ſind ſie nicht früher zurückgekom⸗ men.“
„Somit,“ ſagte Pietri mit nachdenkender Miene,
Die Kinder der Liebe. 3


