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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ſchmeichelnden Tone zu mir ſpricht: Väterchen, ſo macht er Alles aus mir, was er will. Väterchen! mit dieſem Worte würde er mich auf dem Kopf gehen machen. Wir ſind alſo einig, liebe Anna, gehe zu Dei⸗ ner Mutter, ich werde Dir ungeſäumt nachfolgen; denn ohne Dich und dieſes Kind bin ich wie ein Leib ohne Seele.“

So ſprechend war Herr Delmare mit ſeiner Frau und ſeinem Sohn zu ſeinem Wagen gelangt, in den er ſie einſteigen ließ.

Der Bediente, nachdem er den Schlag aufgemacht und wieder geſchloſſen hatte, ſagte zu Herrn Delmare, indem er ihm einen Brief überreichte:

„Mein Herr, man hat dieſen Brief in das Haus gebracht. Da man dem Concierge bemerkte, er habe große Eile, ſo glaubte ich wohl daran zu thun, wenn ich ihn dem Herrn mitbrächte, da ich Sie mit dem Wagen aufſuchen ſollte.“ .

„Sie haben Recht gehabt,“ antwortete Herr Del⸗ mar, während er den Brief gleichgültig nahm, ohne ihn anzuſchauen, denn er war noch damit beſchäftigt, ſeiner Frau Adieu zu ſagen und die Küſſe zu erwiedern, die ihm ſein Knabe freundlich aus dem Kutſchenſchlag in dem Augenblick, wo ſich die Pferde entfernten, zuſandte.

„Hm! hi! Herr Adalbert,“ ſagte Herr Delmar lachend zu ſeinem Sohn, während ſich ſeine Frau, die ſich keinen Zwang mehr anzuthun hatte, in Thränen zerfließend in den Hintergrund des Wagens warf; „hm! hm! Herr Adalbert, dieſe Küſſe da ſcheinen mir teufelmäßig nach neuen Kirſchen zu chmecken wie Sie in Ihrem niedlichen Jargon ſagen.“

Der Wagen war ſchon einige Momente weggefah⸗ ren, als ihm Herr Delmare immer noch mit einem freu⸗ digen, gerührten Blicke folgte. „Ah!“ ſagte er, während er, beſtändig den Brief, den man ihm übergeben, in der Hand haltend, nach dem