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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ein Felſenherz haben, um gleichgültig dem Abgang bra⸗ ver Leute beizuwohnen, die ſich erwürgen wollen . unter Anderen dieſer Oberſt Roland, ſo jung und ſchon ſo berühmt im Kriege; ſo viel iſt aber gewiß, ich be⸗ daure es, unſere heutige Promenade ſo ſchlecht gewählt und Dich gleichſam zur Zeugin einer Scene gemacht zu haben, die Dich ſchmerzlich ergriffen ... Unſere ein⸗ zige Entſchädigung für dieſe Unannehmlichkeit iſt un⸗ ſer Zuſammentreffen mit dieſem Herrn und ſeiner Frau; ſie waren ſehr liebenswürdig; die junge Frau iſt wahr⸗ haft reizend, nicht wahr, meine liebe Anna?“

„Sie iſt in der That reizend, mein Freund; doch Du haſt mich gefragt, was ich dieſen Nachmittag zu n gedenke: ich wünſche zu meiner Mutter zu gehen „

„Vortrefflich ich folge Dir dahin nach.“

„Wie, mein Freund, Du kommſt nicht mit mir und Adalbert?“

„Unmöglich,“ erwiederte Herr Delmare lächelnd, „eine wichtige Angelegenheit, ſehr wichtig .

„Welche?“

„Und die Kirſchen, Madame!“ ſagte Herr Delmare mit einem komiſchen Ernſte; „Sie haben die Kirſchen vergeſſen! .

„Was willſt Du damit ſagen?“

„Wie, liebe Anna, Du erinnerſt Dich nicht, daß, als wir geſtern mit Adalbert an der Bude des königli⸗ chen Obſthändlers vorüberfuhren, unſer Knabe ausrief: „Oh! da ſind ſchon neue Kirſchen, ich will haben!“ Neue Kirſchen! nur er findet derartige Ausdrücke! Er ſoll auch neue Kirſchen bekommen; ja, Du ſollſt be⸗ kommen, Schätzchen, und ich will Dir holen.“

„Oh!“ rief der kleine Knabe mit einſchmeichelndem Tone, „Väterchen wird ſo gut ſein, wenn er mir ſchoöne Kirſchen bringt. Ich danke, Väterchen.“

„Du hörſt es,“ ſagte Herr Delmare zu ſeiner Frau. „Siehſt Du, wenn dieſer Teufelsknabe mit ſeinem ein⸗