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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Loos unſeres armen Freundes, des Oberſten Roland, wüßte.“ . Nach dem Abgang der Wagen, welche die Strei⸗ tenden wegführten, zerſtreute ſich die Menge allmälig. Herr Delmare bot nun ſeinen Arm ſeiner Frau und ſagte zu Herrn und Frau von Bourgueil:

„Ich weiß meinem Sohn beinahe Dank für ſeine Unbeſcheidenheit, da ſie mir das Vergnügen, Sie wiederzuſehen, verſchafft.“

„Ich hoffe, mein Herr, daß dieſes durch einen Zu⸗ fall herbeigeführte Verhältniß unter uns fortdauern wird,“ erwiederte Herr von Bourgueil, „und ich bin feſt überzeugt, daß ich mich ſo ſprechend zum Dolmet⸗ ſcher meiner Frau mache.“

Frau von Bourgueil, welche beſtändig ihre Blicke und ihre Unruhe unter ihrem Schleier verbarg, reichte ihre Hand zitternd Madame Delmare und ſprach mit ausdrucksvoller Betonung zu ihr:

„Madame, obgleich ich ſehr wenig die Ehre habe, Ihnen bekannt zu ſein, werden Sie mir doch hoffent⸗ lich glauben, daß ich aufrichtig und lebhaft Sie wieder⸗ zuſehen wünſche.“

„Ich glaube um ſo leichter an dieſen Wunſch, als ich ihn theile, das dürfen Sie überzeugt ſein,“ antwor⸗ tete Madame Delmare.

Und die zwei Paare trennten ſich grüßend.

Herr Delmare war zu Fuß ausgegangen, aber ſeinen Befehlen gemäß ſollte ihn ſein Wagen auf dem Boulevard aufſuchen für den Fall, daß ſeine Frau und ſein Sohn müde würden.

„Wie wollen wir unſern Nachmittag endigen, meine gute Anna?“ fragte er ſeine Frau. Dann ſchaute er ſie aufmerkſamer an und ſetzte hinzu:

„Mein Gott! mein Gott! Du biſt nun ganz trau⸗ rig geworden durch dieſes verteufelte Abenteuer! . Ich mache Dir damit keinen Vorwurf „„ man müßte