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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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ßungen . .. Es iſt immer noch Zeit genug, ſich zu be⸗

trüben, wenn ein Unfall ſich ereignet hat.“

„Ich geſtehe meine Schwäche doch ein Duell!“ murmelte die arme Frau, die ſich eine unerhörte Ge⸗ walt anthat, um dieſe Worte heraus zu bringen; „ein Duell, wer auch derjenige von den Gegnern ſein mag, welcher unterliegt, iſt immer etwas Beklagenswerthes.“

„Und wenn man bedenkt,“ fügte Madame Delmare mit feſterer Stimme bei, „wenn man bedenkt, daß heute glückliche Familien morgen vielleicht in Trauer ſein werden!“

„Ohl! Du, meine arme Anna,“ entgegnete liebe⸗ voll Herr Delmare, „Du biſt nicht muthiger als Ma⸗ dame; Du biſt ſogar beinahe weniger muthig als ſie; denn Du kennſt am Ende den Oberſten Roland weder von Eva, noch von Adam her, und Deine zitternde Stimme, Dein verſtörtes Geſicht Sieh nur unſern Adal⸗ bert an, wie traurig er iſt, daß er Dich beunruhigt ſieht der liebe, arme Knabe. Zum Teufel mit. allen Duellen und Schlägern! Bei meinem Ehren⸗ wort, die Menſchen müſſen Narren, Erznarren ſein, daß ſie ſich einander ſo umbringen! Nicht wahr, Herr von Bourgueil?“

„Allerdings, mein Herr, der Mißbrauch des Duells iſt beklagenswerth; es gibt jedoch Veranlaſſungen, wo, meiner Treue „Ich bedanke mich ſchönſtens für alle dieſe Veran⸗ laſſungen!“ erwiederte naiver Weiſe Herr Delmare, „ich kenne keine Veranlaſſung, wo man ſich der Gefahr ausſetzen muß, umgebracht zu werden. Es iſt ſchon genug, daß man der, eines ſchönen Todes zu ſterben, ausgeſetzt iſt . .. Brrrrl der Gedanke allein macht mir den Schauder!“

„Dieſer würdige Mann iſt entſchieden kein Sauſe⸗ viz“ ſagte lächelnd Herr von Bourgueil zu ſich elbſt.

Plötzlich kreiſten in der Menge die Worte: