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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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traurige Folgen haben, und wartete mit doppelter Neu⸗ gierde, bis ſie aus dem Café Tortoni weggingen, in das ſie vor einigen Minuten eingetreten waren.

Ihren erſten Schrecken bewältigend, hatten die Damen Delmare und von Bourgueil einen Theil ihrer Bangig⸗ keit vor ihren Männern zu verbergen gewußt, welche übrigens ſehr wenig darüber ſtaunten, daß ſie Frauen bei dem Gedanken an mörderiſche Duelle beunruhigt ſahen. Herr von Bourgueil, der den Oberſten Roland täglich bei ſich empfing, erklärte ſich überdies ganz na⸗ türlich die Beſorgniſſe ſeiner Frau für ihren gemein⸗ ſchaftlichen Freund. Er ſagte auch zu ihr, um ſie zu beruhigen:

„Ich bin vielleicht in meinen Befürchtungen für unſern Freund zu weit gegangen, meine liebe Julie. Dieſer Loſtange ſoll der furchtbarſte von allen Duellanten ſein; doch der Oberſt Roland iſt die Unerſchrockenheit ſelbſt, und als Militär muß er vollkommen den Degen zu führen wiſſen.“

„Leider iſt dem nicht immer ſo,“ entgegnete Herr Delmare. „Ich habe ſagen hören, auf dem Schlachtfelbe furchtbare Officiere wiſſen den Degen nicht mehr zu handhaben, als ich. Und das will nicht wenig beſagen, inſofern ich nur einen ſehr geringen Geſchmack an den blanken Waffen und ſogar an den Feuergewehren habe,“ fügte er treuherzig lachend bei.

„Es iſt wahr, es iſt mir nie eingefallen, den Ober⸗ ſten Roland zu fragen, ob er ein guter Fechter ſei,“ ſagte Herr von Bourgueil. „Wir wollen hoffen, daß er ebenſo gewandt als muthig iſt.“

Und er wandte ſich an ſeine Frau, welche, ohne ein Wort zu ſprechen, den Kopf beſtändig geſenkt hielt und ſo ſtark zitterte, daß man ihre Schultern und ihren Shawl beben ſah, und ſprach zu ihr:

„Auf, meine liebe Julie, zittern Sie nicht ſo .

Sie ſind in der That von einer Schwäche! das

wird Kinderei „ Wir machten da einfache Muthma⸗