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In ſeiner väterlichen Eingenommenheit fand Herr Delmare dieſen Zug ſehr drollig und lachte laut auf, während Madame Delmare ſichtbarärgerlich über die Unbe⸗ ſcheidenheit ihres Sohnes zu Frau von Bourgueil ſagte:
„Madame, dieſer muthwillige Streich macht mich ganz verwirrt, und ich bitte Sie tauſendmal um Ver⸗ zeihung.“
Und ſich mit einer ſtrengen Miene an ihren Sohn
wendend, fügte ſie bei:
„Du mußt dieſe Nadel der Dame zurückgeben, mein Kind; was Du gethan haſt, iſt ſehr ſchlimm.“
„Nein, nein, Madame,“ erwiederte lächelnd Frau von Bourgueil, gerührt von der Verlegenheit der jun⸗ gen Frau, „der Tauſch iſt gemacht . .. Ich behalte die Fahne.“
„Dieſe Nadeln ſchützen gegen das böſe Geſchick, wie man ſagt,“ fügte Herr von Bourgueil bei, „das liebe Kind muß ſie im Gegentheil behalten.“
Bewegt durch die vollkommene Anmuth ihrer Nach⸗ barn, wollten Madame Delmare und ihr Gatte nichts⸗ deſtoweniger die Nadel zurückgeben; Adalbert hielt aber
das Juwel in ſeiner Hand feſt und ſchrie aus Leibes⸗
kräften, die hübſche Dame habe es ihm geſchenkt und er werde es behalten.
Dieſer Streit fing an die Aufmerkſamkeit der auf den benachbarten Stühlen ſitzenden Perſonen zu erregen. Herr Delmare ſagte leiſe zu Herrn von Bourgueil:
„Seien Sie ſo gut, mir Ihre Adreſſe zu geben, mein Herr, damit ich morgen die Ehre haben kann, Ihnen die Nadel zurückzubringen und Ihnen meine Ent⸗ ſchuldigungen und die meiner Frau zu wiederholen.“
„Nein, nein, mein Herr,“ erwiederte Herr von Bourgueil, „dieſe Nadel hat keinen Werth; wir fühlen uns ſehr glücklich, daß ſie dem reizenden Kinde gefälit.“
„In jedem Fall erlauben Sie mir, Sie dringend um Ihre Adreſſe zu bitten,“ ſagte Herr Delmare, „da⸗
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