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Bebens bei dem Namen Adalbert nicht erwehren; eine ſchwache Röthe färbte einen Augenblick ihr bleiches Geſicht; dieſe flüchtige Aufregung ging indeſſen unbe⸗ merkt vorüber, und Frau von Bourgueil fuhr fort, in⸗ dem ſie ſich an Herrn Delmare, deſſen Sohn ſie immer noch auf ihrem Schooße hielt, wandte:
„Sie haben Recht, mein Herr, wenn Sie nicht be⸗ ſcheiden ſind; ein ſo liebenswürdiges Kind gibt das Recht, ſtolz zu ſein.“
Nun miſchte ſich Herr von Bourgueil auch in das Geſpräch und ſagte zu Madame Delmare, die durch ihre Anmuth, durch ihre ausgezeichneten Manieren eine Dame von guter Geſellſchaft verrieth und ſich auf einen leeren Stuhl in der Nähe von dem von Frau von Bourgueil geſetzt hatte:
„Madame, ich erlaube mir, Ihnen zu geſtehen, daß ich ſehr eiferſüchtig auf das Geſchenk bin, das dieſes hübſche Kind meiner Frau gemacht hat. Ich habe ge⸗ dacht wie ſie, ich verdiene ſo viel wie ſie.“
„Dann, mein Herr,“ ſprach ernſthaft der kleine Adalbert, der nichts von dieſen Worten verloren hatte, „dann ſchenke ich Ihnen meine andere Fahne.⸗
Und immer aufdem Schooße von Frau von Bourgueil ſitzend, reichte der kleine Knabe ſein anderes Spielzeug dem Gatten der jungen Frau. Dieſe trug am Leibe ihres Fleides eine von jenen kleinen neapolitaniſchen Nadeln von geſchnittenen Korallen, eine geſchloſſene Hand vor⸗ ſtellend, an der nur der Zeigefinger ausgeſtreckt, eine Art von Präſervativ gegen das böſe Geſchick, wie die Italiener ſagen. Abalbert fand dieſes kleine Juwel nach ſeinem Geſchmack und ſagte zu Frau von Bourgueil, als wahres verzogenes Kind:
„Madame, ich habe Ihnen meine Fahne gegeben, nicht wahr, Sie werden mir Ihre ſchöne Nadel ſchenken Und ohne abzuwarten, daß man ſeine Bitie bewil⸗ ligte, zog er behende die Nadel aus dem Leibe der jun⸗
gen Frau.


