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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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Augenblicke nachgedacht, verließ, ſich Frau von Bour⸗ gueil näherte und zu dieſer ſprach:

„Madame, Papa hat mir ſo eben geſagt, Sie finden mich reizend. Das hat mir viel Vergnügen gemacht, und ich will Ihnen auch eine von meinen Fahnen ge⸗ ben. Mehmen Sie,“ fügte das Kind bei, indem es der jungen Frau ſeine zwei kleinen Fahnen reichte, „wählen Sie die ſchönſte, Madame ...

Herr Delmare hatte mit dem Auge und mit dem Ohr den Schritt ſeines Sohnes verfolgt; er wandte ſich auch gegen ſeine Frau mit einer zugleich erſtaunten und triumphirenden Miene um und rief:

„Anna. hörſt Du ihn? in ſeinem Alter! mit vier Jahren! das von ſelbſt finden! das iſt „das iſt unerhört das iſt bewunderungswürdig .

„Madame,“ ſprach Madame Delmare ſogleich von ihrem Stuhle aufſtehend und ſich Frau von Bourgueil nähernd, welche gerührt von der Artigkeit des Kindes dieſes auf ihren Schooß genommen hatte, um es zu küſſen, „ich bitte Sie tauſendmal um Verzeihung wegen der Unbeſcheidenheit meines Sohnes.“

„Ich bin im Gegentheil ſehr glücklich, daß er mich gehört hat, Madame,“ erwiederte liebreich Frau von Bourgueil, „und Sie ſehen, ich werde dafür belohnt, daß ich mich ſo aufrichtig gezeigt habe . . ich gewinne dabei dieſe hübſche Fahne.“

Herr Delmare wandte ſogleich ſeinen Stuhl gegen Frau von Bourgueil um und ſagte mit einer höchſt treuherzigen Gutmüthigkeit:

„Bei meiner Treue, Madame, ich bin nicht ſo be⸗ ſcheiden, als meine Frau, und ich nehme mit Freuden, mit Dank Alles an, was Sie Liebenswürdiges über meinen kleinen Adalbert ſagen wollen.“

Der Name Adalbert iſt keiner von den gewöhn⸗ lichen Namen, die man ſo beſtändig verſchwendet, daß

ſie nicht auffallen, wenn man ſie ausſprechen hört;

Frau von Bourgueil konnte ſich auch eines unmerklichen

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