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Die Kinder der Liebe : fünf Bändchen / von Eugène Sue ; aus dem Französischen von August Zoller
Entstehung
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auf die Worte ihres Mannes; dieſer ſagte in ſeinem Aerger, indem er leiſe ihren Ellbogen berührte, mit halber Stimme zu ihr:

„Aber, Julie, ich ſpreche mit Ihnen.“

„Verzeihen Sie, mein Freund,“ verſetzte die junge Frau, beinahe auffahrend, „was ſagten Sie mir?“

„Wahrhaftig, Sie werden von einer unbegreiflichen Schweigſamkeit und Zerſtreutheit. In der Voraus⸗ ſetzung, Ihnen angenehm zu ſein, habe ich Ihnen dieſen Spaziergang vorgeſchlagen, und kaum kann ich zwei Worte aus Ihnen herausbringen.“

„Sie müſſen mich entſchuldigen, mein Freund; ich bin, wie Sie wiſſen, ſeit einiger Zeit leidend; verzeihen Sie mir alſo, daß ich Ihnen nicht geantwortet habe „ Sie ſagten mir, glaube ich „

„Ich ſagte Ihnen, dieſer Herr, deſſen Knaben Sie ſo hübſch finden, ſei ein glücklicher Vater.“

„Er muß es ſein mit einem ſolchen Kinde.“

„Und das iſt ein Glück, welches kennen zu lernen ich wahrſcheinlich nie berufen ſein werde!“ ſprach Herr von Bourgueil voll Bitterkeit. „Seit einem Jahre flöße ich Ihnen .. ſo viel Abneigung ein.“

„Mein Herr, ich bitte,“ erwiederte Frau vor Bour⸗ gueil leiſe und verlegen, denn ſie befürchtete, ihre Nach⸗ barn könnten dieſes Geſpräch hören. „Ich bitte, nicht ein Wort mehr „

„Iſt es meine Schuld,“ ſagte Herr von Bourgueil mit leiſer Stimme, aber mit verdoppelter Bitterkeit, „iſt es meine Schuld, wenn der Anblick eines Glücks, um das ich beneide, das ich vielleicht nie werde kennen lernen meinem Herzen eine unwillkührliche Klage entreißt?“

Frau von Bourgueil flehte abermals mit dem Blick ihren Gatten an, um ihn zu bewegen, dieſem Geſpräch, das ſie ſchmerzlich anzugreifen ſchien, ein Ziel zu ſetzen, als der Knabe von Herrn Delmare, von dieſem unter⸗ richtet, die Dame mit dem blauen Hut finde ihn reiz⸗ zend, den Schooß ſeines Vaters, nachdem er einige