Teil eines Werkes 
10. Band (1844)
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ihnen kehrte Rodin zu dem Sterbenden zurück. Er ver⸗ ließ das Zimmer nicht eher als bis Aigrigny den Geiſt auf⸗s gegeben hatte.

Am ſpäten Abend ſaß Rodin allein auf ſeiner Stube bei einem Lämpchen und betrachtete in einer Art von Entzückung das Bild von Sirtus V., welches er aus ſeinem Abſteig⸗ quartier in der Clovisſtraße in das Jeſuitenhaus gebracht hatte. Auf der großen Uhr dieſes Hauſes ſchlug es zwölf. Als der letzte Glockenſchlag verklang, richtete ſich Rodin ma⸗ jeſtätiſch empor und jubelte: „Der erſte Juni! Kein Renne⸗ pont mehr! — Es iſt mir, als hörte ich die Stunde auf Sanet Peter zu Rom ſchlagen!

„

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Achtzehntes Kapitel. Gine B d c f

Während Rodin in ehrgeiziger Entzückung vor dem Bild Sirtus des Fünften ſaß, war der kleine Pater Caboccini, deſſen Umarmungen erſteren ſo ungeduldig gemacht hatten, heimlich zu Faringhea gegangen. Er überreichte ihm die abgebrochene Hälfte eines Crucifires und ſagte mit ſeiner gewöhnlichen treuherzigen und luſtigen Miene: „Se. Eminenz der Cardinal Malipieri hat bei meinem Abgang von Rom mir aufgetragen, Ihnen das zu übergeben, und zwar erſt heute den 31. Mai.“

Der Würger, welcher nicht leicht von was ergriffen ward, erbebte. Sein Geſicht ward noch düſterer, und mit einem durchdringenden Blick auf den kleinen einäugigen Pater erwiderte er: „Sie müſſen mir noch einige Worte ſagen.“

„Das iſt wahr,“ entgegnete Cabveeini. „Die Worte ſind: Vom Becher zu den Lippen iſt weit.“

„Gut,“ ſagte der Meſtize. Tief ſeufzend nahm er die an⸗