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der rechtfertigen, die ſich nur in ihr Unglück ergeben und Sie lieben können? Wozu ſie gegen Ihre unglückſelige Verblen⸗ dung rechtfertigen?“ ₰ Der Marſchall machte eine Bewegung zorniger Ungeduld, und ſagte dann mit erzwungener Ruhe: „Ich muß mich an das erinnern, was ich Ihnen verdanke — — und ich werde es nicht vergeſſen, Sie mögen thun, was Sie wollen.“ „Herr General, warum wollen Sie denn nicht haben, daß ich Ihre Kinder rufe?“ „Sehen Sie denn nicht, daß dies Geſpräch mich zu Tod guält? Meinen Sie, ich ſollte meine Kinder zu Zeugen meiner Leiden machen? Haben Sie Achtung vor dem Kummer eines
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Vaters!“ „ „Achtung? Nein. Er beruht auf einer Ungerechtigkeit.“ „Jetzt iſt's genug, Herr Baudvin!“
Dagobert ließ ſich nicht irre machen und fuhr fort: „Nicht genug, daß Sie ſich ſelber ſo quälen, Sie werden auch noch machen, daß Ihre Kinder vor Gram ſterben. Dazu hab'ich ſie nicht aus Sibirien hergebracht. Es iſt ein wahrer Undank gegen mich, wenn Sie Ihre Töchter unglücklich machen.“ 3
„Gehn Sie auf der Stelle hinaus!“ rief der Marſchall ganz außer ſich.
Dagobert bereute, daß er ſo weit gegangen war, und ſagte: „Herr General, ich habe Unrecht. Ich habe es vieileicht an Ehrerbietung gegen Sie fehlen laſſen. Verzeihen Sie; aber
„Ich verzeihe Ihnen, aber ich bitte Sie, mich allein zu laſſen.“ „Herr General, ein Wort.“ 4 „Ich bitte Sie um die Gefülligkeit, mich allein zu laſſen. Iſt das genug?“ Eine große Bläſſe folgte auf die Röthe, welche während dieſes Auftritts das Geſicht des Marſchalls überzogen hatte. Dagobert erſchrack darüber und ſagte mit bebender Stimme:
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„Herr General, — — ich bitte Sie inſtändig — — erlauben Sie mir — — einen Augenblick — —“ „Wenn Sie darauf beſtehen, ſo gehe ich hinaus, Herr
Baudvin,“ ſagte der Marſchall, einen Schritt nach der Thür
machend. Dieſe Worte wurden ſo geſprochen, daß Dagobert nicht


