Teil eines Werkes 
9. Band (1844)
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unſerm ärmlichen Hauſe gefällt, mein lieber Sohn, daß wir Ihren Wünſchen engegenkommen ntn

„Ich wünſche nichts, Ehrwürdiger , nichts als Schlaf. Ach! der Schlaf iſt ſo wohlthuend.“

„Schlaf iſt Vergeſſen. Und hiernieden iſt Vergeſſen beſſer denn Erinnerung, denn die Menſchen ſind ſo undankbar, ſo boshaft, daß faſt jede Grinnerung kitteriit. icht wahr,

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mein lieber Sohn?“ o „Ach, es iſt nur zu wahr, Ehrwürdiger 2 „Ich bewundere immer Ihre fromme Ergebüng, ein lie⸗

ber Sohn. O, wie gottwohlgefüllig iſt dieſe ſtete Sanftmuth in der Trübſal! Glauben Sie mir, mein lieber Sohn, Ihr Schmerz und Ihre unverſiegbaren Thränen ſind ein in den Augen des Herrn für Sie und für Ihre Brüder verdienſtliches Opfer. Denn da der Menſch dazu geboren iſt, in dieſer Welt zu leiden, ſo heißt leiden mit Dank ge⸗ gen Gott, der uns die Trübſale ſchickt, ſo viel wie beten, und wer betet, der betet nicht allein für ſich, ſondern auch für die ganze Menſchheit.“

„Gebe der Himmel, daß wenigſtens meine Schmerzen nicht nutzlos ſen und für ſich ſagte er, wie um über Aigrigihs Worte nä zudenken: „Leiden iſt beten, — — beten für die ganze Menſchheit. — — Und doch kam es mir ſonſt vor, — — als wäre die Beſtimmung des Menſchen — —.“

„Reden Sie weiter, mein lieber Sohn. Sagen Sie Alles, was Sie denken.“

Hardh hatté ſich ein wenig gerade geſetzt, indem er ſich bemühte, ſeine Gedanken zu ſammeln. Nach einem Augen⸗ blick workens er ſich wieder zurückſinken und bute Es ermüdet mich — — und ich fühle nicht mehr die Kraft dazu in mir.“

„Sie haben Recht,, mein „lieber Sohn. Wozu denken?

Glauben iſt te

zu dulden, Vorgehmlich muß man

geſſen.“ —Er lehnte den Kopf an die ückwand ſeines Seſ⸗ ſels und bedeckte feine Augen u ändrn“ „Ach, mein lieber Sohn!“ ſeufzte der geiſtliche Comödiant

zu glauben und n e ver⸗