Teil eines Werkes 
9. Band (1844)
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— 8 — 8 dieſem Weg dem Prinzen ſelber den Brief von ſeiner Baſe, dem Fräulein von Cardoville, in die Hände legen könnte⸗ Dieß zu thun, werther Herr, habe ich ſo eben die Ehre ge⸗ habt, und ich bin tief gerührt worden von dem Wohlwollen, mit welchem der Prinz geruht hat, mich zu empfangen und ſich ſogar meiner zu erinnern.“

„Und wer hat Sie ſo gut von den Gewohnheiten des Prinzen unterrichtet?“ fragte Faringhea, unvermögend ſeinen grimmigen Verdruß zu verbergen.

„Werther Herr,“ verſetzte Dupont ſpöttiſch, genaue Kunde über ſeine Gewohnheiten erhalte bin ich nicht eben ſo wohl unterrichtet über die ich verſichere Sie, ich habe eben ſo w Ihnen auf dieſer Schwelle zu begegne faßt waren, mich hier zu ſehen.“

Dupont verbeugte ſich ziemlich ſpöttiſch gegen den Meſtizen, ließ ihn verblüfft ſtehen, ſtieg ein und fuhr raſch davon.

„wenn ich n habe, ſo Ihrigen. Denn enig darauf gerechnet, n, als Sie darauf ge⸗

Drittes Kapitel. Die Zuſammenkunft.

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An dem Tag nach der Racht, in welcher Botſchaft ausgerichtet hatte, ging Dſch ten auf und ab in dem kleinen bindung ſtehenden indiſchen Saal, wo Adriana ihm zum er⸗ ſten Mal vor die Augen gekommen war. Zur Erinnerung an jenen Tag hatte er ſich eben ſo gekleidet, wie er es da⸗ mals geweſen: in eine Tunica von weißem Kaſchmir, einen Kamaſchen von

kirſchrothen Turban und Gürtel, ſilbergeſtickte weißſaffianene Pantoffeln mit

Dupont ſeine alma mit raſchen Schrit⸗ mit dem Treibhaus in Ver⸗

hochroſenrothem Sammet und rothen Abſützen.

Das Glück übt auf junge, feurige, lebensvolle Naturen eine ſo ſchnelle, ſichtliche Wirking, daß Dſchalma, welcher