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— — 16 — * anzünden u6d mit jenen beiden Männern nach dem von dem Todtengräber bezeichneten Fleck gehen. Auf einmal aber kamen ſo viele Wagen in die Quere, daß ich den alten Ju⸗ den, welchem ich nachgehen wollte, aus den Augen verlor und nicht wieder fand.“
„Das iſt ſonderbar. Was mag der Jude mit dem Sarg haben machen wollen?“
„Gnädiger Herr, man ſagt, ſie benutzen Leichen zur Be⸗ reitung von Zaubermitteln.“
„Dieſe Ungläubigen ſind zu Allem fähig, ſelbſt zu einem Verkehr mit dem böſen Feind. — Wir wollen die Sache überlegen. Dieſe Entdeckung kann wichtig werden.“
In dieſem Augenblick ſchlug es in der Ferne zwölf Uhr. „Schon zwölf?“ ſagte der im Wagen.
„Ja, gnädiger Herr.“
„Jetzt muß ich fort. Leben Sie wohl. Alſo nochmals: Sie ſchwören mir: wenn der bewußte Umſtand eintritt, und Sie die andere Hälfte des elfenbeinernen Crucifires erhalten, dann erfüllen Sie Ihr Verſprechen?“
„Bei Bohwanie hab' ich es Ihnen geſchworen, gnädiger Herr.“
„Zu größerer Sicherheit vergeſſen Sie auch nicht, was die Perſon, welche es Ihnen übergibt, Ihnen zu ſagen hat. Laſ⸗ ſen Sie hören. Was muß Ihnen geſagt werden? Erinnern Sie ſich?“
„Gnädiger Herr, es muß mir geſagt werden: Vom Be— cher bis zu den Lippen iſt weit.“
„Ganz recht. Leben Sie wohl. Heimlichkeit und Treue.“
„Heimlichkeit und Treue, gnädiger Herr, antwortete Fa⸗ ringhea, und der Cardinal Malipieri fuhr in dem Miethwa⸗ gen davon.“
Faringhea ging zurück nach der Thür des Gartens bei dem von Dſchalma bewohntem Haus. In dem Augenblick, wo er den Schlüſſel hineinſtecken wollte, ſah er die Thür aufgehen und einen Mann herauskommen. Betroffen fiel er über den Unbekannten her, packte ihn am Kragen und rief: „Wer ſind Sie? Woher kommen Sie?“
Der Unbekannte fand wol den Ton, in welchem dieſe Frage geſtellt war, nicht ſehr beruhigend, denn anſtatt ſie zu


