Teil eines Werkes 
5. Band (1844)
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Anmerkungen.

) In den Angelegenheiten von Rom, der bewunderungs⸗

—

würdigen Anklage gegen Rom, die wir dem evangeliſch⸗chriſtlichſten“

Mann unſeres Jahrhunderts verdanken, lieſt man: —= „So lange der Ausgang des Kampfes zwiſchen Polen und ſeinen Unterdrückern noch zweifelhaft war, enthielt die officielle römiſche Zeitung kein Wort, welches das in ſo vielen Gefech⸗⸗

ten ſiegreiche Volk hätte verletzen können. Kaum aber hatte =

es unterlegen, kaum hatte die Rache des Zaren die lange Henkerei einer ganzen dem Schwert, der Verbannung und der Knechtſchaft geweihten Nation begonnen, ſo konnte dieſelbe Zeitung nicht genug beſchimpfende Ausdrücke finden, um die zu brandmarken, welche das Glück verlaſſen hatte. Man würde jedoch Unrecht thun, dieſe Niederträchtig⸗ keit unmittelbar der päpſtlichen Regirung zuzu⸗ ſchreiben. Sie unterwarf ſich dem Geſetz, welches Rußland ihr auflegte. Rußland hatte ihr geſagt: Willſt du das Leben behalten? Stelle dich hieher neben das Schaffot, und während die Opfer fal⸗ len, fluche ihnen!

Lamennais, affaires de Rome. p. 110. Pagnerre, 1844.

*) Folgende Stellen lieſt man in dem Rundſchreiben, welches

der jetzige Papſt im Jahre 1832 an alle Biſchöfe Frankreichs ge⸗

richtet hat zur Nachachtung für ſie und ihre Schafe, obwohl dieſe

Vorſchriften im geraden Widerſpruch mit den Landesgeſetzen und —

den Rechten der Bürger ſtehen. Wir brauchen nicht zu ſagen, daß Herr von Lamennais mit aller Macht ſeines Geiſtes und Herzens

Einſpruch gethan hat gegen ſo verhaßte Grundſätze, wie ſie ſich“ hier in ihrer ganzen ultramontanen Offenheit ausſprechen: 4.

„Wir kommen nun“ (ſagt der beilige Vater) „auf eine an dere Urſache, durch welche wir in dieſem Angenblick mit Seuf⸗