Anmerkungen.
¹) Wir ſchätzen uns glücklich, hier unſern lebhaften Dank ausſpre⸗ chen zu können gegen Herrn Gavarni, der in den prächtigen Bildern zu unſerem Werk gegenwärtig ſein ſeltenes, unerſchöpfliches Talent entfaltet. Wer ſo verdolmetſcht, der ſchafft; und wir fürchten ernſtlich, unſere Bilder möchten ſehr matt erſcheinen neben den ſeinigen, nach⸗ dem wir die wundervollen Abbildungen der Töchter des Generals Simon, Dagobert's, Rodin's, der Mayeux und Adriana's von Cardo⸗ ville geſehen haben. Eugen Sue.
²) In dem bei Paulin erſchienenen Aufſatz von J. Terſon: „Na⸗ tion albund gegen das Elend der Arbeiter, oder Erläute⸗ rung einer der Deputirtenkammer zu überreichenden Bittſchrift“ — einer Schrift, die von dem Geiſt edler Menſchen⸗ liebe eingegeben und voll praktiſcher Anſichten iſt, leſen wir folgende, leider nur zu wahre Zeilen: „Wir ſprechen nicht von den Arbeiterin⸗ „nen, welchen dieſelbe Wahl gelaſſen iſt. Was wir zu ſagen hätten, „wäre zu peinlich zu hören Wir machen bloß darauf aufmerkſam, „daß in den Zeiten, wo die Geſchäftsloſigkeit am längſten dauert, die „Sendlinge der Proſtitution ihre Proſelyten unter den ſchönſten Mäd⸗ „chen anwerben.“
* Dieſe Beſorgniß war überflüſſig. Im Conſtitutionnel vom 1. Februar 1832 lieſit man folgende vor nun faſt dreizehn Jahren geſchriebenen Worte:
„Als im J. 1822 Herr von Corbiére durch einen Gewaltſtreich die glanzvolle Normalſchule vernichtete, welche in den wenigen Jahren ihres Daſeyns ſo vie e verſchiedene Talente geſchaffen oder entwickelt hat, wurde beſchloſſen, zum Erſatz das Hötel in der Poſtſtraße, wo ſie ihren Sitz gehabt, anzukaufen und der Con⸗ gregation vom Heiligen Geiſt zu ſchenken. — Der Marineminiſter gab das Geld zu dieſem Kauf her, und das Haus ward zur Ver⸗ fügung der Geſellſchaft geſtellt, welche damals über Frankreich herrſchte. Seitdem hat ſie ruhig dieſen Poſien behauptet. Der⸗
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