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„Des Todfeindes meines Sohnes?“ rief der alte Hand⸗ werker, einen Blick des Abſcheus auf Aigrihny werfend, der ſeine Keckheit nicht verleugnete.
„Das iſt noch nicht Alles,“ nahm Agricola das Wort. „Mein braver Brodherr iſt leider ebenfalls ſeiner Rechte auf dieſe unermeßliche Erbſchaft verluſtig.“
„Was ſagſt Du?“ rief der Vater des Marſchalls. „Das hat Herr Hardy nicht gewußt, daß es ſich um eine ſo wich⸗ tige Sache handelte. Er iſt eilig abgereiſt zu einem ſeiner Freunde, der ſeiner bedurfte.“
Bei jeder dieſer aufeinander folgenden Offenbarungen ſtei⸗ gerte ſich die Verzweiflung Samuel's. Aber er konnte nichts anders thun als ſeufzen, denn leider war der Wille des Erb⸗ laſſers unzweideutig.
Der Pater Aigrigny, voll Ungeduld, dieſem Auftritt, wel⸗ cher ihn trotz ſeiner ſcheinbaren Ruhe in ſchreckliche Verlegen⸗ heit ſetzte, ein Ende zu machen, ſagte in ernſtem Ton zu dem Notar: „Herr Notar, die Sache muß nun zum Schluß kom⸗ men. Wenn die Verleumdung mich treffen könnte, würde ich ſiegreich auf das zu antworten wiſſen, was hier vorgebracht wird. Warum wird ſo gehäſſigen Planen die Abweſenheit der Erben zugeſchrieben, in deren Namen dieſer Soldat und ſein Sohnunter Schmähungen Einſpruchthun? Warum ſollte ihre Abweſenheit ſich nicht eben ſo leicht erklären, wie die des jungen Indiers, und die des Herrn Hardy, der, wie ſein Ver⸗ trauter ſagt, nicht wußte, welch wichtige Angelegenheit ihn hieher rief? Iſt es nicht wahrſcheinlicher, daß die Töchter des Herrn Marſchalls Simon und das Fräulein von Cardoville aus ſehr natürlichen Gründen ſich hier nicht haben einſtellen können? Nochmals — das Ding dauert zu lang. — Ich glaube, der Herr Notar wird meiner Meinung ſeyn, daß das Offenbaren neuer Erben ſchlechterdings nichts an der Frage ändert, die ich vorhin zu ſtellen die Ehre hatte, nämlich, ob ich als Bevollmächtigter der Armen, als welchem der Herr Abbé Gabriel Alles, was er beſeſſen, geſchenkt hat, trotz den nachträglichen, ungültigen Einreden, alleiniger Beſitzer dieſer Güter bleibe, welche ich mich verpflichtet habe und nochmals
verpflichte, zur Ehre Gottes anzuwenden. Antworten Sie
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