Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
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die Undankbarkeit des Beſchenkten. Aber der Herr Abbé Gabriel kann unſerer tiefen ewigen Dankbarkeit verſichert ſeyn. Endlich der dritte Fall der Nichtigkeit iſt Nichtvoll⸗ ziehung der Wünſche des Schenkers in Betreff der Verwen⸗ dung ſeiner Geſchenke. Aber eine ſo ſchlimme Meinung auch der Herr Abbé plötzlich von uns gefaßt haben mag, ſo wird er uns doch wenigſtens eine Probezeit verſtatten, damit wir ihn überzeugen können, daß ſeine Geſchenke ſeinem Wunſch gemäß zu Werken verwandt werden, welche die Ehre Gottes zum Zweck haben.“

„Nun, Herr Notar,“ nahm der Herr von Aigrigny das Wort, „an Ihnen iſt es nun, den Spruch zu thun und zu erklären, ob der Herr Abbé Gabriel die Schenkung, welche er mir gemacht hat, zurücknehmen kann oder nicht.“

In dem Augenblick, wo der Notar antworten wollte, er⸗ ſchien Bathſeba wieder im rothen Saal, und hinter ihr ka⸗ men in einiger Entfernung von einander zwei neue Perſonen.

Sechsundzwanzigſtes Kapitel. Ein guter Geiſt.

Die erſte von den beiden Perſonen, deren Ankunft die Ant⸗ wort des Notars unterbrochen hatte, war Faringhea.

Beim Anblick dieſes Menſchen mit dem verdächtigen Ge⸗ ſicht trat Samuel zu ihm und fragte: „Wer ſind Sie 2“ Faringhea warf einen durchdringenden Blick auf Rodin, der unmerklich erbebte, aber ſchnell ſeine Kaltblütigkeit wieder ge⸗ wann, und antwortete dem alten Inden: „Der Prinz Dſchalma iſt kürzlich aus Indien angekommen, um ſich heut hier ein⸗ zufinden, wie es ihm durch die Inſchrift einer Medaille, die er am Hals trug, anempfohlen war . . .“

„Auch er?“ rief Gabriel, der, wie wir wiſſen, von den Azoren aus der Reiſegefährte des von Alerandria gekomme⸗ nen Indiers geweſen. „Auch er iſt Erbe? — Wirklich — — unterwegs hat mir der Prinz geſagt, ſeine Mutter ſey von