Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
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Großvater nicht nur mit der Geſellſchaft Jeſu, ſondern er verließ auch die römiſche Religion, in der er bisher gelebt hatte, wie wenn dieſe für die Verbrechen jener Ge⸗ ſellſchaft zu haften hätte, und wurde Proteſtant. Unwi⸗ derlegliche Beweiſe, welche für das Einverſtändniß von zwei Mitgliedern der Geſellſchaft mit Ravaillac ſprechen,

1„ befanden ſich in den Händen meines Großvaters. Das

gleiche Einverſtändniß hatte ſich auch bei dem Verbrechen des Königsmörders Johann Chätel herausgeſtellt.

„Dies war die erſte Urſache des wüthenden Haſſes die⸗ ſer Geſellſchaft gegen unſere Familie. Zene Papiere ſind, Gott ſey Dank, in Sicherheit gebracht. Mein Vater hat mir ſie hinterlaſſen, und bei Vollſtreckung meines letzten Willens wird man dieſelben, gezeichnet A. M. C. D. G., in dem Käſtchen von Ebenholz im Trauerſaal in der Fran⸗ ciscusſtraße finden.

„Auch mein Vater war heimlichen Verfolgungen ausge⸗ ſetzt. Sein Sturz, vielleicht ſein Tod würden die Folge davon geweſen ſeyn ohne die Dazwiſchenkunft einer engel⸗ guten Frau, für welche er eine faſt religiöſe Verehrung gehegt hat. Das Bild dieſer Frau, welche ich vor weni⸗

gen Jahren wiedergeſehen habe, und das Bild des Man⸗

nes, dem ich eine tiefe Verehrung widme, ſind von mir aus der Erinnerung gemalt und im rothen Saal in der Franeiseusſtraße aufgehängt. Beide werden für die Nach⸗ kommen meiner Familie hoffentlich Gegenſtand einer dank⸗ baren Verehrung bleiben.“

Seit einigen Angenblicken war Gabriel immer aufmerkſa⸗ mer auf das Vorgeleſene geworden. Er bedachte, daß durch ein ſonderbares Zuſammentreffen vor zweihundert Jahren einer ſeiner Vorfahren mit der Geſellſchaft Jeſu gebrochen hatte, wie er ſelbſt es vor einer Stunde gethan, und daß von die⸗ ſem Bruch ſich ſeit zwei Jahrhunderten auch der Haß her⸗ ſchrieb, mit welchem die ZJeſuiten ſtets ſeine Familie verfolgt

hatten. Nicht minder ſonderbar fand er es, daß die von einem

Opfer der ZJeſuiten nach 150 Jahren ihm zufallende Erbſchaft

durch ſeine freiwillige Abtretung an die Jeſuiten käme. Als der Notar die Stelle in Bezug auf die beiden Bilder

geleſen, wandte Gabriel, der, gleich Aigrigny, den Gemälden

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