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genheit war zu groß. Als er meinen Entſchluß zu ſter⸗ ben ſah, entſchlüpfte ihm ein Wort furchtbaren Schmer⸗ zes, welches mich glauben ließ, daß er mein Loos benei⸗ dete. Sollee er verdammt ſeyn, zu leben? Gewiß; er hat ſich dazu verdammt, um der Menſchheit nützlich und hülfreich zu ſeyn; und doch iſt ihm das Leben zur Laſt. Denn ich habe ihn mit der Miene verzweiflungsvoller Ermüdung, die ich nie vergeſſe, ſagen hören: O! das
Es iſt ihm alſo zur Laſt.
„Er iſt weggegangen, und ſeine letzten Worte haben bewirkt, daß ich dem Tod heiter entgegenſehze. Dank ſei⸗ nem Rath wird mein Tod nicht unfruchtbar ſeyn, werden dieſe von einem Sterbenden geſchriebenen Zeilen vielleicht nach anderthalbhundert Jahren große Dinge bewirken, — ja, große und edle Dirge, wenn mein Wille mit from⸗ mem Sinn von meinen Nachkommen gehört wird; denn an ſie ſind meine Worte gerichtet.
„Damit ſie beſſer meinen letzten Wunſch begreifen und würdigen, den zu erhören ich ſie bitte, ſie, die noch in dem Nichts ſind, in welches ich jetzt zurückkehre, ſollen ſie die Verfolger meiner Familie kennen lernen, damit ſie ihren Vorfahren rächen können, aber durch eine edle Rache.
„Mein Großvater war katholiſch. Weniger durch Glau⸗ benseifer als durch falſche Rathſchläge verleitet, hatte er ſich, obgleich Laie, einer Geſellſſchaft angeſchloſſen, deren
ſellſchaft Jeſu.“ Bei dieſen Worten des Teſtaments ſahen Aigrigny, Rodin und Gabriel ſich unwillkürlich einander an. Der Notar, be⸗ merkte dies nicht und las ohne Unterbrechung weiter: „Nachdem er einige Jahre lang dieſer Geſellſchaft un⸗ bedingte Hingebung bewieſen, ward er plötzlich durch ſchreck⸗ liche Offenbarungen über den geheimen Zweck dieſer Ge⸗ ſellſchaft und die von ihr angewandten Mittel aufgeklärt. Es war im Jahr 1610, einen Monat vor Ermordung Hein⸗ richs IV. Entſetzt über das ihm wider ſeinen Willen an⸗ vertraute Geheimniß, deſſen voller Sinn die Ermordung des beſten Königs offenba
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Leben! das Leben! Wer werd mich davon befreien? —
Macht ſtets furchtbar und geheimnißvoll geweſen, der Ge⸗ 8
ſich ſpäter durch


