wollen; ich aber hoffe, ſie zu divertiren, d. h. zu unterhalten, und das wird ihr beſſer gefallen. Drum müßt ihr mir helfen,
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denn auf den Plan Philemon's. Laßt uns wünſchen, daß er ihm eine Rieſenrübe verſchaffe.“
„Das laß ich mir gefallen,“ ſagte Roſe Pompon. „Auf das Gedeihen dieſes intereſſanten Gewächſes, welches ſo nothwen⸗ dig iſt für's Daſeyn der Studenten!“
„Und anderer Rübenfreſſer,“ fügte Dumvulin hinzu.
Dieſer paſſende Trinkſpruch fand allgemeinen Anklang.
„Mit Erlaubniß Ihrer Majeſtät und Ihres Hofes,“ fuhr Dumoulin fort, „ſchlage ich vor, auf das Gelingen einer Sache zu trinken, die mich angeht und die einige analogiſche Aehnlichkeit mit der Rübe Philemon's hat. Ich bilde mir ein, dieſer Tvaſt werde mir Glück bringen.“
„Heraus damit!“
„Alſo auf die Geſundheit meiner Heirath!“ rief Dumoulin aufſtehend.
Dieſe Worte veranlaßten ein Geſchrei, ein Gelächter, ein Getrappel, welches fürchterlich war. Dumoulin ſchrie, trappelte und lachte ärger als alle Andern, indem er ſeinen großen Mund weit aufriß und den betäubenden Lärm mit dem Schnarren ſeiner Raſſel vermehrte, die er unter ſeinem Stuhl hervor⸗ geholt hatte. Nachdem dieſer Orkan ſich ein wenig gelegt, erhob ſich die Königin Bacchanal und rief: „Ich trinke auf die Geſundheit der zukünftigen Frau Nini Moulin!“
umoulin, „Euer Thun rührt mich der ſch im Grund meines Herzens den Na⸗ men meiner zukünftigen Gattin leſen laſſe. Sie heißt Frau Wittwe Hinvrata Modeſta Meſſalina Angela von Sainte Colombe.“
„Bravo! Bravo!“ „Sie hat ihre ſechzig Jahre und mehr tauſend Livres Ren⸗
ten, als Haare in ihrem grauen Schnurrbart und Runzeln in
ihrem Geſicht. Ihre Beleibtheit iſt ſo impoſant, daß eins ihrer Kleider der ehrſamen Geſellſchaft als Zelt dienen könnte. Auch hoffe ich, euch auf Foaſtnacht meine zukünftige Gattin vorzuſtellen in der Tracht einer Schäferin, die ihre Heeirde aufgefreſſen hat. Man hat ſie convertiren, d. h. bekehren,


