Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
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ſagen müßte, daß man eines Tages ſterben wird, wäre es nicht der Mühe werth, zu leben.“

Die Unterredung zwiſchen der Königin Baechanal und der Mayeux ward abermals unterbrochen durch ein gräuliches Ge⸗ töſe, welches von dem durchdringenden Schnarren der Raſſel Nini Myulin's übertönt ward. Auf dieſen Lärm folgte ein Chor von Menſchenſtimmen, welcher die Worte: „Die Köni⸗ gin Bacchanal! Die Königin Bacchanal!“ ſo kräftig heraus⸗ brüllte, daß die Fenſter erzitterten. Die Mayeux fuhr bei dieſem unvermutheten Geſchrei zuſammen. „Mein Hof ver⸗ liert die Geduld,“ bemerkte die Königin Bacchanal.

„Um Gotteswillen! Wenn man Dich hier aufſuchte!“ rief angſtvoll die Mayeur.

„Nein, nein, beruhige Dich.“ 3

„Allerdings! Höre nur die Tritte. Es kommen Leute über den Gang hieherzu. Ich bitte Dich, mache, daß ich fort⸗ kommen kann, ohne von all dieſen Leuten geſehen zu werden.“

Die Thür ging auf; aber ehe noch jemand hereinſehen konnte, war auch Cephiſe zur Stelle. Sie erblickte auf dem Gang eine Deputativn, an deren Spitze Nini Moulin mit ſeiner furchtbaren Raſſel, Roſe Pompon und Liegganznackt ein⸗ herſchritten.

„Die Königin Bacchanal, oder ich vergifte mich mit einem Glas Waſſer!“ rief Dumoulin.

„Die Königin Baechanal, oder ich hefte mein Aufgebot mit Nini Moulin auf der Bürgermeiſterei an!“ rief Roſe Pompon.

„Die Königin Bacchanal, oder ihr Hof empört ſich und entführt ſie!“ rief eine andere Stimme.

„Ja, ja! entführen!“ wiederholte ein furchtbarer Chor.

Ungeachtet dieſer dringenden Aufforderungen, ſagte Cephiſe zu Liegganznackt: „Jakob, komm allein herein!“ — und zu ihrer Hofhaltung ſprach ſie; „In zehn Minuten bin ich bei Euch, und dann gibt's einen Höllenſturm.“

„Hoch lebe die Königin Baechanal!“ rief Dumvulin, drehte ſeine Raſſel und machte mit der Deputation linksum.

Liegganznackt trat in das Zimmer. „Jakob, da iſt meine gute Schweſter,“ ſagte Eephiſe zu ihm.

„Ich bin erfreut, Sie zu ſehen,“ ſagte Jakob mit Herzlich⸗

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