unſer Geld dauert, machen wir uns luſtig. Iſt es zu Ende, dann ſind wir entweder einander müde, und dann ſagen wir uns Valet, — oder wir lieben uns noch, und dann ſuchen wir, um beiſammen bleiben zu können, uns wieder an die Ar⸗ beit zu gewöhnen. Gelingt dies nicht, und wollen wir den⸗ noch nicht von einander laſſen, ſo machen wir die Geſchichte mit einem Scheffel Kohlen ab.“
„Um Gotteswillen!“ rief die Mayeur erbleichend.
„Beruhige Dich,“ fuhr Cephiſe fort; „dazu braucht es nicht zu kommen. Wir hatten noch etwas, als ein Mäkler, der mir den Hof gemacht hatte, aber ſo häßlich war, daß ich ſei⸗ nen Reichthum nicht ſehen konnte, erfuhr, daß ich mit Jakob lebte, und mich bewog — — — Doch wozu dieſe Einzelhei⸗ ten. Kurz und gut: dem Jakob wurde auf ein Ding, das wie zweifelhafte Anſprüche auf eine Erbſchaft ausſehen ſoll, Geld geliehen. Und mit dieſem Geld machen wir uns luſtig. So lange es da iſt — — ſo geht's.“
„Aber, liebe Cephiſe, anſtatt ſo thöricht das Geld zu ver⸗ ſchwenden, ſolltet Ihr es anlegen und Euch einander heira⸗ then, da Ihr Euch liebt.“
„Ja, ſieh,“ erwiederte lachend die Königin Bacchanal, bei welcher die Sorgloſigkeit und Luſtigkeit wieder die Oberhand erhielt; „erſtlich Geld anlegen macht keinen Spaß. Das ganze Vergnügen dabei iſt, ein Stückchen Papier anzugucken, welches einem gegeben wird für die ſchönen Goldſtückchen. Mit dieſen kann man ſich tauſenderlei Beluſtigungen ſchaffen. — Sodann, was das Heirathen betrifft, ſo liebe ich allerdings den Jakob, wie ich noch nie Einen 2 doch aber, wein ic Glück da⸗ mein frü⸗ früher Petragen denn
er das Geld dauert nicht wächt Ihr denn nachher?“
chher! Ah bah! — Nachher iſt im Mond! Morgen mein' ich immer, wär' in hundert Jahren. Wenn man ſich


