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hinzu, „dann bin ich auch glücklich und ſtolz, wie eine Ameiſe, welche nach vielen Mühen ein Stückchen Strohhalm zu dem gemeinſamen Neſt herbeigetragen hat. Doch laß uns nicht weiter von mir ſprechen.“
„Allerdings laß uns von Dir ſprechen; ich bitte Dich darum. Und auf die Gefahr hin, Dich unwillig zu machen,“ fuhr ſchüchtern die Königin Bacchanal fort, „will ich Dir einen Vorſchlag erneuern, den Du ſchon einmal zurückgewie⸗ ſen haſt. Ich glaube, Jakob *) hat noch Geld. Wir ver⸗ ſchwenden es in Thorheiten und geben dann und wann gele⸗ gentlich armen Leuten etwas. Ich bitte Dich, verſtatte mir, Dir zu Hülfe zu kommen. Ich ſehe an Deinem abgezehrten Geſicht, trotzdem, daß Du mir es verhehlen willſt, wie Du Dich zu Tod arbeiteſt.“
„Ich danke Dir, liebe Cephiſe. Ich kenne Dein gutes Herz, aber ich bedarf nichts. Das Wenige, was ich verdiene, ge⸗ nügt mir.“
„Du ſchlägſt mein Geld aus,“ erwiederte traurig die Kö⸗ nigin Bacchanal, „weil Du weißt, daß das Recht, mit wel⸗ chem ich es beſitze, nicht ehrenvoll iſt. Gut denn. Ich ver⸗ ſtehe Deine Bedenklichkeit. Aber nimm wenigſtens von Jakob einen Dienſt an. Er iſt ein Arbeiter geweſen, wie wir. Ka⸗ meraden helfen ſich einander. Ich bitte Dich, nimm es an, ſonſt muß ich glauben, Du verſchmähſt mich.“
„Und ich würde glauben, Du verachteteſt mich, wenn Du weiter darauf beſtehſt, gute Cephiſe,“ erwiederte die Mayeur in ſanftem, aber zugleich ſo feſtem Ton, daß die Königin
Bacchanal die Nutzloſigkeit jedes weiteren Zuredens erkannte.
Traurig ſenkte ſie das Haupt, und Thränen perlten von neuem
aus ihren Augen.
„Meine Weigerung ſchmerzt Dich,“ ſagte die Maheux, ihre
Hand ergreifend. „Aber überlege, und Du wirſt mich ver⸗
ſtehen.“ „Du haſt Recht,“ erwiederte nach einem Augenblick des
Schweigens die Königin Bacchanal im Ton bitteren Schmer⸗
zes. „Du kannſt es nicht annehmen — Unterſtützung von
*) Jakob Rennepont, genannt Liegganznackt, einer der Abkömmlinge
der Schweſter des Ewigen Juden.
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