Teil eines Werkes 
4. Band (1844)
Einzelbild herunterladen

n, und den Andern behalt' ich im Sinn. Und der

erden Sie nicht ſeyn.“

Wſte, Sie thun mir weh. Ich wollte bloß ſagen, daß

h Engelsname im Streit iſt mit Ihrem Koboldgeſichtchen,

v weit bezaubernder iſt als das der Königin Bar⸗ anal.“

„So! Jetzt ſchmeicheln Sie mir, ſchlechter Menſch.“

„Ich ſchwöre Dir bei dem verhaßten Haupt meines Haus⸗ philiſters, daß, wenn Du wollteſt, Du eben ſo flott ſeyn könnteſt, wie die Königin Bacchanal.“

„Flott iſt die Bacchanal freilich, und wie!“

„Nicht zu gedenken, daß ſie die Municipalgardiſten be⸗ zaubert.“

„Und die Stadtſergenten magnetiſirt.“

„Sie bemühen ſich vergebens zu zürnen. Die Bacchanal bringt ſie am Ende immer zum Lochen.“

„Und ſie alle nennen ſie: Liebe Königin.“

„Dieſe Nacht wieder hat ſie einen Munieipal bezaubert, ein wahres Roſenmädchen oder vielmehr ein wahres Roſen⸗ männchen, deſſen Schamhaftigkeit ſich gendarmirt hatte.

(Gendarmirt! Das wär' ein hübſcher Witz geweſen vor den ruhmvollen drei Tagen) Ich ſage, die Schamhaftigkeit eines Munieipals hatte ſich gendarmirt, als die Königin ihren famoſen Stürmiſche⸗Tulpen⸗Tanz aufführte.“ „Welch' ein Contretanz! Liegganznackt und die Köni⸗ 4 Bacchanal der Roſe⸗Pompon und dem Nini⸗ vulin gegenüber!“

Und alle vier immer ſtürmiſchere Tulpen aufſchwänzelnd!“ propos, iſt es wahr, was man von Nini⸗Moulin 2

Was denn?“ . „Daß er ein Schriftſteller iſt, der Flugſchriften über die Religion macht?“

„Ja, es iſt wahr. Ich hab' ihn oft bei meinem Prineipal geſehen, wo er kauft. Er iſt ein ſchlechter Zahler, aber ein ſchnurriger Kerl.“

„Und ſpielt den Betbruder?“

umvulin, erbſendick und bohnenlang, verdreht die Augen

„Das will ich meinen, wenn's ſeyn muß. Dann iſt er Herr