Teil eines Werkes 
3. Band (1844)
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wir heute zuſammen.“

tigkeit bewegen.“

— 3

„Ja, ich zähle auf Sie,“ ſagte die Fürſtin, „zumal in die⸗ ſem Fall.“

„Wenn die Abſichten der Frau Fürſtin noch immer dieſel⸗ ben ſind in Betreff des Fräuleins — —“

„Noch immer,“ unterbrach die Fürſtin. „Darum kommen

„Die Frau Fürſtin kann meiner Mitwirkung verſichert ſeyn, wie ich Höchſtderſelben verſprochen habe. Ich glaube eben⸗ falls, daß endlich die größte Strenge angewandt werden muß, und daß ſelbſt im Nothfall — —“

„Das iſt auch unſere Meinung,“ unterbrach der Marquis, indem er mit einem Blick der Fürſtin auf die Stelle deutete, wo der Brillenmann verſteckt war. „Wir ſind alle vollkom⸗ men einverſtanden. Nur wollen wir uns noch beſprechen, um keinen Punkt im Intereſſe dieſer jungen Perſon zweifel⸗ haft zu laſſen: Denn nur ihr Intereſſe iſt unſer Leitſtern. Laſſen Sie uns dieſelbe auf jede mögliche Weiſe zur Aufrich⸗

Abermals erſchien der Kammerdiener und meldete: „Das Fräulein iſt eben aus dem Pavillon herübergekommen und fragt, ob ſie die Frau Fürſtin ſprechen kann.“

„Sagt dem Fräulein, ich erwarte ſie,“ erwiederte die Für⸗ ſtin. „Und nun bin ich für Niemand zu ſprechen. Wohl⸗ verſtanden! für Niemand.“

Nach dieſen Worten hob ſie den Vorhang auf, gab dem Verſteckten einen letzten Wink und kehrte auf ihre frühere Stelle zurück.

Während der wenigen Augenblicke zwiſchen der Anmeldung und dem Erſcheinen Adriana's, ſchienen die anweſenden Per⸗ ſonen unruhig und verlegen zu ſeyn, als hätten ſie eine un⸗ beſtimmte Furcht vor der Gegenwart des Mädchens.

5 einer Minute trat Fräulein vvn Cardoville in den Saal.