Teil eines Werkes 
3. Band (1844)
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König iſt ſchrankenlos. Er hat dieſen ganz eingenommen. Mit ihm allein alſo iſt es möglich zu unterhandeln.“ „Nun?“ fragte die Fürſten neugierig. † „Drbano behauptet, im Stande zu ſeyn (und ich weiß, er n, iſt es)), uns ein geſetzliches, offen beſchütztes Beſtehen im Gebiet ſeines Herrn, und das Monopol der Jugenderziehung zu verſchaffen. Mit dieſen Vortheilen bedürften wir in jenem E Land nicht mehr als zwei bis drei Jahre, um ſo eingewur⸗ — zelt zu ſeyn, daß es an dem Herzog von Orbano wäre, uns um Unterſtützung und Schutz zu bitten. Jetzt iſt er noch der — Allmächtige und er macht eine Bedingung für ſeine Dienſte, — er abgeht.“ 4 „Und dieſe edingung iſt?“ „Fünf Millionen baar, und eine jährliche Zahlung von —

— 100,000 Franken.“ „Das iſt viel,“ meinte die Fürſtin. Und es iſt wenig, wenn man bedenkt, daß, ſo wie wir einmal Fuß in dieſem Land gefaßt hätten, dieſe Summe bald wieder eingehen würde. Ueberdies iſt dieſelbe kaum der achte , Theil deſſen, was die Medaillenangelegenheit, glücklich gelei⸗ 3 dem Orden ſichern muß.“ S, „Ja, — faſt vierzig Millivnen,“ ſagte die Fürſtin mit nach⸗

, denklicher Miene. „Und, wie geſagt, die fünf Millionen, welche Orbano ver⸗ langt, wären bloß eine Vorlage. Sie würden uns wieder eingehen urch freiwillige Geſchenke nach Maßgabe des zuneh⸗ menden Einfluſſes, den uns die Erziehung der Kinder geben . würde. Denn durch die Kinder hätten wir die Familie. Lie⸗

ber Himmel! Daß doch die Regirenden nicht ſehen, wie wir, ₰ indem wir unſere Geſchäfte machen, zugleich die ihrigen ma⸗ . Ueberlaſſen ſie uns die Erziehung, — was wir vor len Dingen begehren — ſo ſchulen wir das Volk zu dem ſtummen, düſteren Gehorſam, zur Unterwürfigkeit des Leibeig⸗ des Thieres, welche die Ruhe der Staaten mittels der Unbeweglichkeit des Geiſtes ſichert.“ Daß ſie nicht einſe⸗ 6 hen⸗ wie der blinde, ſtarre Glaube, den wir von der Maſſe 8 fordern, ihnen als Zügel dienen muß, um die Maſſe zu lei⸗ ten und zu bändigen, während wir von den Begüterten bloß den Schein verlangen, welcher, wenn ſie nur das Bewußt⸗