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„Man wird Herrn Norval gegen ſeine Beſcheinigung die Summe bezahlen, welche er verlangen wird für Aus⸗ gaben, die er in meinem Namen macht.
Adriana von Cardoville.“ Dieſe Anweiſung ſchloß das Fräulein in den Brief ein, nachdem ſie denſelben unterzeichnet hatte. Während ſie mit dem Dietiren beſchäftigt war, hatten Florine und Hebe ſie vollſtändig angekleidet zum Beſuche bei ihrer Tante, der Fürſtin. Wer die geſpannte, obwohl verhehlte Aufmerkſam⸗ keit Florinens hätte beobachten können, der würde erkannt
haben, daß dies Mädchen ſich alle Worte des Briefes an
Norval merken wollte.
Während Adriana den Brief zuſammenlegte, ſagte ſie zu Hebe: „Laß dieſen Brief augenblicklich zu Herrn Norval bringen“ In dieſem Augenblick ertönte wieder das Silber⸗ glöckchen. Hebe ging nach der Thüre, um zu ſehen, wer es wäre. Florine, welche ſah, daß es dem Fräulein um ſchnelle Ueberlieferung des Briefs zu thun war, fragte: „Soll ich vielleicht den Brief zur Beſorgung mitnehmen? Ich muß ohnedem ins große Hötel.“
„Thue das,“ ſagte das Fräulein. „Hebe, ſieh', wer da iſt, und Du, Georgette, verſiegele den Brief.“
Georgette verſiegelte den Brief. Hebe ging hinaus und kam zurück mit der Meldung: „Der Handwerker, welcher geſtern Lutine zurückgebracht hat, bittet einen Augenblick um Gehör. Er iſt ſehr blaß und ſieht traurig aus.“
„Sollte er ſchon meiner bedürfen?“ ſagte Adriana heiter. „Das wäre gar glücklich getroffen. Loß den wackeren Burſchen in den kleinen Saal treten. Und Du, Florine, ſchicke auf der Stelle dieſen Brief ab.“
Florine ging mit dem Brief weg. Adriana begab ſich mit Lutine in den kleinen Saal, wo Agricola ſie erwartete.
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