Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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was zu uns. Deine Mutter geht in ihre Meſſe; denn ich ſehe, ſie beißt noch immer am geiſtlichen Köder an, — wenn's ihr nur Spaß macht, dann iſt's ſchon gut. Unterdeſſen machen wir unſern Gang miteinander.“

„Vater,“ ſagte Agricola verlegen, „dieſen Morgen kann ich Dich nicht begleiten.“

„Was? Du kannſt nicht? Es iſt ja Sonntag?“

„Ja, Vater,“ antwortete Agricola zögernd; „aber ich habe verſprochen, heut den ganzen Morgen in der Werkſtätte zu ſeyn, um eine dringende Arbeit fertig zu machen. Durch mein Ausbleiben würd' ich Herrn Hardy Schaden zufügen. Aber am Mittag werd' ich fertig ſeyn.“

„Das iſt was anders,“ ſagte der Soldat mit einem Seuf⸗ zer. „Ich hoffte, Paris mit Bir dieſen Morgen zu begrüßen. Es muß alſo ſpäter ſeyn. Denn die Arbeit iſt heilig, da ſie Deine Mutter ernährt. Es iſt aber doch verteufelt ärgerlich! — Da ſiehſt Du, wie man ſich ans Glück gewöhnt! Ich brumme wie ein alter Brummtopf wegen eines um ein paar Stunden verzögerten Spaziergangs, nachdem ich achtzehn Jahre darauf gewartet habe, Dich zu ſehen, ohne ſehr darauf zu rechnen!“

Um ſich zu tröſten, umarmte der alte Soldat herzlich ſeinen Sohn. Dieſe Umarmung ſchmerzte den jungen Mann, denn er fürchtete jeden Augenblick, die Beſorgniſſe der Mayeur möchten ſich verwirklichen.

„Jetzt bin ich wieder in der Reihe“ fuhr Dagobett fort. „Jetzt laß uns von Geſchäften ſprechen. Weißt Du wohl, wo ich die Adreſſen aller Notare in Paris finde?“

„Ich weiß es nicht,“ antwortete Agricvla; „aber es kann nicht ſchwer zu erfahren ſeyn.“

ch will Dir ſagen, warum,“ fuhr Dagobert fort. „Ich habe auf Geheiß der Mutter der zwei Mädchen wichtige Pa⸗ piere aus Rußland an einen hieſigen Notar geſchickt. Je ſollte gleich nach meiner Ankunft zu ihm gehen und ha

darum ſeinen Namen in meiner Schreibtafel aufgemerkt. meine Brieftaſche iſt mir unterwegs geſtohlen worde ich habe den Teufelsnamen vergeſſen. Ich denke ab ich ihn auf einer Liſte fände, würd' ich mich ſeiner erinnern.“