Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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er nach Batavia zurück, wohin die Gefangenen unter Bedeckung voraus gegangen waren.

Einige Stunden ſpäter ſchloß Herr Joſua van Dael ſeinen langen Bericht an Herrn Rodin zu Paris mitfolgendem Nachtrag: „Die Umſtände waren von der Art, daß ich nicht an⸗ ders verfahren konnte. Kurz geſagt, es iſt ein kleines . Uebel für ein großes Gut. Drei Mörder ſind in die Hände der Gerechtigkeit ge⸗ liefert, und die zeitweilige Verhaftung Dſchalma's wird nur dazu dienen, ſeine Unſchuld in einem um ſo glänzen⸗ deren Licht erſcheinen zu laſſen. Dieſen Morgen ſchon bin ich beim Statthalter geweſen, um eine Erklärung zu Gunſten unſeres Prinzen abzugeben. Ich ſagte: Da durch mich dieſe drei großen Verbrecher in die Hände der Obrig⸗ keit gefallen ſind, ſo beweiſe man mir einige Dankbarkeit, indem man alles mögliche thut, um die Unſchuld Dſchalma's

ſonnenklar zu machen, dieſes Königsſohns, welcher wegen

ſeines Unglücks und ſeiner edlen Eigenſchaften ſo viele

Theilnahme verdient. Als ich geſtern Abend die Anzeige

machte, daß man die Würger in den Trümmern von Tſchandi beiſammen finden würde, da war ich wahrlich weit entfernt, zu erwarten, daß man mit ihnen den Adoptivſohn des Generals Simon vermengen würde, eines wackeren Mannes, mit dem ich ſeit einiger Zeit in Geſchäftsverbin⸗ dung ſtehe. Man muß alſo um jeden Preis das Geheim⸗ niß aufklären, welches den Prinzen in dieſe gefährliche Lage gebracht hat. Ich bin ſeiner Unſchuld ſo gewiß, daß ich nicht daran denke, um Gnade für ihn zu bitten. Er wird Muth und Stolz genug haben, um geduldig im Ge⸗ fängniß den Tag der Gerechtigkeit abzuwarten „Sehn Sie, ſo habe ich hier in allen Stücken die Wahr⸗ heit geſagt. Ich habe mir nicht die geringſte Lüge vorzu⸗ werfen. Denn Niemand in der Welt iſt mehr als ich von der Unſchuld Dſchalma's überzeugt. „Der Gouverneur hat mir, wie ich erwartete, geant⸗ wortet: auch er ſey, ſo gut wie ich, moraliſch von der Un⸗ ſchuld des Prinzen überzeugt. Er habe alle Achtung vor ihm; aber die Gerechtigkeit müſſe ihren Lauf haben, denn dies