Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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ſey das einzige Mittel, die Falſchheit der ag⸗ zu be⸗

weiſen und zu entdecken, durch welche unbegreifliche Fü⸗

gung dies geheimnißvolle Zeichen auf den Arm Dſchalma's gekommen ſey.

„Mahal, der Schleichhändler, welcher allein der Juſtiz Auskunft über dieſen Punkt geben könnte, wird in einer Stunde Batavia verlaſſen haben und an Bord des Ruyter ſeyn, welcher ihn nach Aegypten führen wird. Er erhält 4 von mir einige Zeilen an den Schiffer, beſagend, daß Mahal die Perſon iſt, für welchen ich einen Platz auf dem Ruyter genommen habe. Er nimmt auch dieſen langen Bericht mit. Der Ruyter fährt in einer Stunde ab. Geſtern Abend ſind die letzten Briefe nach Europa an⸗ genommen worden; aber ich habe mit Fleiß meinen Be⸗ richt zurückgehalten, um zum Schluß meinen Beſuch beim Statthalter melden zu können.

„Sie ſehen alſo, Prinz Dſchalma wird hier einen Monat lang mit Gewalt zurückgehalten, die Gelegenheit auf dem Ruyter iſt verloren und mithin iſt es ſchlechterdings un⸗

möglich, daß der junge Indier vor dem 13. Februar des nächſten Jahres in Paris ſey. Sie haben befohlen und † und ich habe blindlings gehorcht nach Maßgabe der Mittel, über welche ich verfügen konnte. Ich habe nur den Zweck be⸗ rückſichtigt, der ſie heiligen muß, denn es handelte ſich, wie Sie mir ſagten, um eine Sache von unermeßlicher Wich⸗ tigkeit für die Geſellſchaft. In Ihren Händen bin ich gewe⸗ ſen, was wir in den Händen unſerer Oberen ſeyn ſollen, ein Werkzeug. Denn zur Ehre Gottes machen unſere Oberen Leichen 3) aus uns, was den Willen betrifft. „Laſſen wir alſo unſere Uebereinſtimmung und unſere WMacht immerhin in Abrede ſtellen Die Zeiten ſcheinen uns ungünſtig; aber nur die Begebenheiten wechſeln; wir bleiben unverändert „Gehorſam, Muth, Heimlichkeit, Geduld, Liſt und Ver⸗ wegenheit, Einheit und Hingebung unter uns, deren Va⸗ terland die Welt, deren Familie die Brüder, deren Königin Rom ift. J V

*) Siehe die Anmerkungen am Schluß des Bandes.