Teil eines Werkes 
2. Band (1844)
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aus den Worten Dſchalma's das Mittel, welches Mahal an⸗

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lang das Zeichen des guten Werks tragen. Um zu ihm zu gelangen, habe ich Bohwanien einen Menſchen vpfern müſſen, welcher mir in den Weg kam. Die Leiche habe ich unter dem Gebüſch in der Nähe des Ajupa gelaſſen. Aber Dſchalma

trägt unſer Zeichen. Mahal, der Schleichhändler, iſt der Erſte,

welcher es erfahren hat.“

„Und Dſchalma iſt nicht aufgewacht?“ fragte der Hindu voll Staunen über des Malaien Gewandtheit.

„Wenn er aufgewacht wäre,“ antwortete der Adept, „ſo wäre ich nicht mehr am Leben, denn ich ſollte ſein Leben ſchonen.“

„Weil ſein Leben uns nützlicher ſeyn kann, als ſein Tod,“ bemerkte der Meſtize. „Bruder“ fügte er hinzu, „indem Du Dein Leben für das gute Werk aufs Spiel ſetzteſt, haſt Du heute gethan, was wir geſtern gethan haben und was wir morgen thun werden. Heute gehorchſt Du; eines Tages wirſt Du befehlen.“

„Wir alle gehören Bohwanien,“ erwiederte der Malaie. „Was ſoll ich weiter thun? Ich bin bereit.“ Bei dieſen Worten hatte er das Geſicht der Thüröffnung zugekehrt! „Seht“ flüſterte er, „dort kommt Dſchalma. Mahal hat uns

nicht getäuſcht.“

Faringhea zog ſich in eine dunkle Ecke der Hütte zurück und ſagte, indem er ſich unter einer Matte verbarg: „Er ſoll mich

noch nicht ſehen. Sucht ihn zu überreden. Wenn er widerſteht,

ſo hab' ich meinen Plan.“

Kaum hatte Faringhea ſich verſteckt, ſo erſchien Dſchalma an der Thür. Beim Anblick der drei verdächtig ausſehenden Menſchen trat er betroffen zurück. Indeſſen fiel ihm ein, daß in dieſem Land, wo es keine Wirthshäuſer gibt, Wan⸗ derer oft die Nacht unter Zelten oder in Trümmern zubrin⸗

gen. „Vielleicht,“ dachte er, „ſind dieſe Menſchen nicht ſo

ſchlimm, wie ſie ausſehen.“ Er trat ein, und da ihm die gelbe Geſichtsfarbe und die Tracht des Einen einen Lands⸗ mann verrieth, redete er ihn in indoſtaniſcher Sprache an: „Ich glaubte hier einen Europäer, einen Franzoſen zu treffen.“

Der Franzvſe iſt noch nicht gekommen,“ antwortete der Hindu. „Aber er wird nicht lange ausbleiben.“ Ex errieth)