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gänge in der Umgebung von Orleans machen wollten. Unſere Kinder nahmen ſich ſchon vor, wenn der Frühling gekommen, dann einige Lebensmittel in einem Korbe mitzunehmen, um an den ſchönen, ſchattigen Ufern des Loiret das Veſperbrod zu genießen. Aber da wurde Julchens Geſicht plötzlich traurig und es ſagte zu ſeinem Bruder:
„Nein, — — — man wird einen andern Spazier⸗ gang als den an die Ufer des Loiret wählen müſſen; dahin gingen wir ehemals mit dem Vater, und wenn wir an dieſelben Orte kämen, würden wir nichts thun als weinen, — — — und Mama würde weinen wie wir. — — —
Ich füge dieſer Betrachtung der Kinder nichts bei, mein Freund! Du erräthſt, wie ſehr ich aufgeregt war.
Gegen Mittag kleidete ich Julchen und Albert an, um ihn ſeinem künftigen Lehrherrn, es der Vorſteherin des Inſtituts vorzuſtellen. Auch wünſchte ich unſere Kinder zu Frau Zimmermann zu führen, die mir einen ungehofften Dienſt leiſtet, indem ſie mich als Ladendiene⸗ rin anſtellt. Die lieben Kinder gewannen durch ihre Artigkeit, durch ihren Anſtand und ihre Beſcheidenheit die Herzen der Perſonen, mit denen ſie und ich von nun an leben mußten.
Darauf befaßte ich mich mit dem Verkauf unſerer Möbeln, Matrazen u. ſ. w., und Bettzeug, Vorhängen u. ſ. w. Dieſer Verkauf trug zweihundertundzehn Franken ein. Von unſerm Hausherrn, dem ich ein Jahr voraus⸗ bezahlt hatte, und bei dem wir nur ein und ein halbes Quartal wohnten, erhielt ich eine Rückvergütung von vierzig Franken. Dann bezahlte ich einen Vierteljahrs⸗ betrag für das Inſtitut Julchens und Alberts Lehrgeld für ſechs Monate; den Ueberſchuß der Summe behielt ich für Dich, armer Freund, zurück.
In Deinem letzten Briefe theilſt Du mir freilich mit, daß das Geld, welches ich Dir im Monat December
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