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an dem Du zu uns zurückkehrſt; zwar nicht um den Preis feiger Nachgiebigkeit — Dein Bewußtſein wie das unſrige weiſen dieſe zurück! — aber wo Du zurückkehrſt im Namen Deines Rechts! Meine Hoffnung wird in Er⸗ füllung gehen und keine Macht der Welt wird mir dieſen Glauben an die ſtrenge Gerechtigkeit Gottes nehmen können! Ich weiß es, wir werden Dich wiederſehen, verbrannt don der Sonne Afrikas, abgemagert durch eine Arbeit, die Deine Kräfte überſteigt, geprüft durch die Entbehrungen, durch das Elend der Verbannung; aber wir werden Dich wiederſehen mit erhobener Stirne, ſtol⸗ zem Herzen und heiterer Seele, weil Du niemals von der Bahn der Ehre abgewichen biſt. Auch uns, armer Freund, wirſt Du verändert finden! Auch unſere Züge werden den Ausdruck langen Kummers, vielleicht unſeres Elends tragen — —! Auch wir werden gelitten haben, — aber wir werden auch ſtolz ſein, wir, Deine Kinder und ihre Mutter werden ſtolz darauf ſein, mit Dir Dein ruhmreiches Märtyrerthum getheilt zu haben! — — Wie werden wir uns dann umarmen, mein Edmund! Unſere Herzen alle werden an dem Deinigen ſchlagen; alle unſere Leiden werden vergeſſen ſein, alle — — — nur der Tod unſerer Mutter nicht; aber ihr geheiligtes Andenken wird uns ſtets umſchweben, wir werden von ihr ſtets wie von einer fernen, theuren Frenndin ſpre⸗ chen; denn wenn der erſte Stachel des Schmerzes abge⸗ ſtumpft iſt, ergiebt man ſich gerne dem melaucholiſchen Reize, ſich von denen zu unterhalten, die nicht mehr ſind.
Alſo muthig, mein Edmund, muthig! Ach! ohne Julchens Krankheit würde ich in den Hoffnungen auf⸗ leben, — — — und iſt denn nicht in einem Kinde ſeines Alters eine ſo große Fülle von Lebenskraft! — — — Laß uns hoffen! — — es wird leben, mein Edmund, es wird leben! — — — — — —


