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mer. Es war dieß aber kein guter Schlaf; von Zeit zu Zeit bewegte es ſich und wälzte ſich in ſeinem Bette umher, indem es ohne Unterlaß vor ſich hin ſprach.
Der Arzt hatte es am Abend zuvor während meiner Abweſenheit beſucht und ſich begnügt, fortwährend Fuß⸗ bäder und warme Limonade zu verordnen; er ſagte, ehe er etwas Anderes verordne, wolle er ſehen, ob die An⸗ fälle regelmäßig würden oder nicht. Die Anfälle wurden nun unglücklicher Weiſe regelmäßig! Es war kaum Tag und es koſtete mir Mühe, Albert ſo früh morgens allein ausgehen zu laſſenz allein da ich Niemand hatte, den ich zum Arzt ſchicken konnte, bat ich das liebe Kind, ſich ſogleich dorthin zu begeben und denſelben herbeizuführen, wenn es ihn fände; dann ging ich hinein zu unſerer guten Mutter, um ſie zu beruhigen. Du kennſt ihre herzliche Verehrung für unſere Kinder; ſie wehklagte, indem ſie die Folgen von Julchens Unwohlſein — gottlob! — übertrieb. Endlich, mein Freund, — denn ich errathe Deine Ungeduld — endlich führte Albert den Atzt herbei; Du kennſt ihn, er iſt ein raſcher Mann; er ſpricht ohne Schonung und täuſcht nicht über die Wirklichkeit. Ich habe ihm die verſchiedenen Erſcheinun⸗ gen von Julchens Anfall erzählt und er prüfte lange. Dann ſagte er zu mir — ich wiederhole wörtlich ſeinen Ausſpruch:
„Die Sache iſt ernſt.“
„Aber, Herr Doktor, wir müſſen uns doch keiner ernſtlichen Unruhe hingeben, nichtwahr?“
Ich weiß es nicht. — — Dieſes Fieber kann ein Schwitzfieber werden, — — aber einſtweilen muß man ſich auf vorbereitende Arzneimitttel beſchränken; — — — ich werde dieſen Abend wieder kommen.“
Dieß ſind ſeine Worte, mein Freund. Er ſchrieb eine Verordnung, die Albert ſogkeich in die Apotheke trug. Zum Glück kam Honorine, die noch keinen Platz hat; ſie konnte Deine Mutter beſorgen, während ich bei


