Druckschrift 
Johanne und Louise oder Die Familien der Deportirten / von Eugène Sue ; Deutsch von Julius Werner
Entstehung
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Peter dieß geſagt hatte, lief ich, ſo ſchnell ich konnte, mit Marie nach der Mergelgrube — — — Eylvan war nicht mehr da. — — — (Er weint heiße Thränen.) Er wird ſich bis nach Orleans geſchleppt haben, um ſich aus⸗ zuliefern, damit man Hanne in Freiheit ſetze — — — wenn er nicht gar durch ſeinen Blutverluſt trotz ſeinem Muth außer Stand war, den Wald zu verlaſſen und im Dickicht eines Gebüſches geſtorben iſt — — — wo die Wölfe ſeinen armen Leib in Fetzen zerreißen werden! — — Welches Unglück kommt über mich! Warum mußte ich ſo lange leben!!! Gottes Zorn hat mich jetzt ſo ſchwer getroffen und doch habe ich nie Jemand ein Leid gethan. (Er weint.)

Kleinhans. Guter Vater! — — Eure Familie hat ſchon Un⸗ glück genug erfahren — — — Ihr ſeht, Hanne iſt im⸗

mer noch im Gefängniß, ſei es nun, daß man ſie mit Sylvan eingeſperrt hält, ſei es, daß mein armer Ka⸗ merad, wie Ihr fürchtet, den Tod im Walde gefunden habe — — kurz, Eure drei kleinen Kinder haben Nie⸗ mand mehr auf der Welt, als Euch. — — — Wenn man mich in dieſem Hauſe findet, werdet Ihr verhaftet. — — Was ſoll dann aus ihnen werden? — — Sie werden dann Niemand mehr haben, die armen Waiſen — — Niemand mehr! — — Ich ſage Euch, ich will fort aus dieſem Hauſe, ich bleibe keine Minute mehr hier — — nein! (Er verſucht nochmals aber, umſonſt, ſich bis an die Thüre zu ſchleppen.) Feſt gebannt hier — — ach Gott! — — feſt gebannt hier! Es iſt mir unmög⸗ lich, hier fort zu kommen. Welches Unglück über mir! warum bin ich nicht auf der Landſtraße geſtorben. Arme Waiſen! ihr werdet Eure letzte Stütze verlieren und durch meinen Fehler — — durch meinen Fehler! Vater Birnbaum bitter.

Pah! was nütze ich ihnen, den armen Kindern? Sie