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Kinder! — — Seid vernünftig und verzweifelt nicht. (Sie küßt dieſelben leidenſchaftlich, ohne ihre Thränen zu⸗ rückhalten zu können; dann nimmt ſie den kleinen Domi⸗ nik, der ebenfalls weint, da er Bruder und Schweſter wei⸗ nen ſieht, auf die Arme.) Und Du, mein Liebling, wenn Du mir verſprichſt, nicht mit dem Feuer zu ſpielen, brav zu ſein und Deiner Schweſter zu gehorchen, ſo bringe ich Dir etwas mit aus der Stadt. — — Hörſt Du? Dominik aus Thränen lächelnd. Du bringſt mir dann ein ſchönes, kleines Wägelein? Hanne ihr Schluchzen unterdrückend.
Ja — — ein ſchönes, kleines Wägelein — — — aber nur, wenn Du nicht mit dem Feuer ſpieſſt. Der Brigadier ungeduldig. Na! nimmt das bald ein Ende? — — Vorwärts, auf den Weg!
Hanne, ſich in den Mantel hüllend und die Kapuze
über den Kopf ziehend, um ihre Thränen vor den Kindern zu verbergen, zum Brigadier. Ich wünſche Euch das Böſe nicht, das Ihr an uns thut — — — geht voraus!! — —
Ein Gendarme mit feuchten Augen bei Seite.
Arme Frau! — — — welch niederträchtiges Hand⸗ werk!! — — doch — es iſt Vorſchrift ſo.
Hanne verläßt das Haus. Vater Birnbaum nähert ſich wankenden Schrittes der Thüre, wo Peter und Marie auf den Knieen liegen und mit gefalteten Händen der Mutter einen letzten Blick nachſenden. Der Brigadier ſteigt zu Pferde; hinter ihm gehen zwei Gendarmen, die Hanne in der Mitte haben. Sie kehrt ſich noch einmal um, um ihren Kindern mit der Hand ein letztes Lebewohl zu⸗ zuwinken. Hinter ihr marſchieren wieder vier Gendarmen.
Von Zeit zu Zeit hört man noch den Hufſchlag der


