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zu verhaften, mich! O! Ihr könnt nicht ſo böſe ſein.
Ich miſche mich nicht in Politik, ich lebe in meiner Haushaltung, erziehe meine Kinder und ſorge für den
alten Großvater; — was ſoll aus dieſen Allen werden, wenn Ihr mich fortführt? — — Mein Kleiner da, der Jüngſte, iſt nur drei und ein halbes Jahr alt (ſie zeigt den Kleinen mit Thränen in den Augen dem Brigadier, den ſie zu rühren hofft;) ſeht einmal! nicht wahr, er ſieht ſehr ſchwächlich aus? — — Er bedarf meiner Pflege ſo ſehr! Wenn Ihr wüßtet, wie man immer um ihn ſein muß! — —denkt nur, er wil Nachts gar nicht anders ſchlafen als in meinen Armen, und dann muß man ihm ein wenig Zuckerwaſſer oder ein Stückchen Eibiſchwurzel für ſeine Zähne geben; — — — an ſeine ſchlimme Ge⸗ wohnheit, mit dem Feuer zu ſpielen, darf ich gar nicht denken — ach! ein Unglück iſt ſo bald geſchehen! Man
darf ihn keinen Augenblick allein laſſen. — — — Doch,
das nähme kein Ende! — Wollt Ihr nun, daß ich ein
Kind in dieſem Alter verlaſſen ſoll? — — Seid doch
vernünftig!
Der Brigadier einen Ausdruck von Wohlwollen erheuchelnd.
Aber Ihr, meine gute Frau, ſeid gar nicht ver⸗ nünftig. Ich vollziehe die Befehle, die ich habe, nach Vorſchrift. (Er nickt dem kleinen Dominik zu, der ihn an⸗ lächelt.) Er iſt wirklich recht artig, der Kleine!
Hanne hoffnungsvoll.
Nicht wahr? Und dann hat er ſo drollige Manieren für ſein Alter. (Zu Dominik.) Wirf dem Herrn ein Kuß⸗ händchen zu. (Das Kind gehorcht ſeiner Mutter.) O, es geſchieht ganz von Herzen, ſeht!
Der Brigadier. Er iſt ſehr artig — — — ſehr artig!


